"Sprich Amor, ist es Wahrheit, ist's ein Wähnen,
Dass Götterpracht der Herrin Antlitz schmückt,
Oder hat mich ein inn'res Bild entzückt,
Und seh' ich hier den Abglanz jenes Schönen?
Du weisst es, denn du kamst mit ihr; mein Sehnen
Entfachst nur du, nur du hast mich berückt;
Doch fleh' ich, trotz der Qual, die mich bedrückt,
Nicht mindre diese Flammen, diese Tränen!"
"Die Schönheit, die du siehst, entstammt der Erde,
Doch wächst ihr Glanz, steigt sie zu höhern Sphären;
Durch deine Augen tritt sie in die Seele,
Und diese, dass gleich ihr unsterblich werde
Die Schönheit, nimmt sie auf, sie zu verklären;
So laut're Schönheit siehst du, ohne Fehle."