Erzählungen. 16. Aufl. Geh. M. 3.50, geb. M. 4.50

Wie man etwa Eduard Mörikes Gedichte lesen sollte, an einem

stillen, schönen Sommertage im Grase liegend, der Zeit und jeder

Alltäglichkeit weit entrückt, ruhevoll nur sich und dem Weben der

leise schaffenden Natur lauschend, in solcher Sonntagsstimmung

sollte man Hermann Hesses neuen Novellenband »Diesseits« lesen.

(Neue Zürcher Zeitung)

Wie lange habe ich mich darauf gefreut, dieses Buch anzuzeigen!

Eine erlesene Schar der Novellen Hesses, die verstreut in

Zeitschriften lagen, in einem Bande gesammelt in Händen zu

halten, zu eigen zu haben wie Hausschwalben, die ihr Nest an

unserem Dache sich bauen. Es ist ein stilles, vornehmes und

unsäglich schönes Buch geworden, das man ehrfürchtig in die Hand

nimmt, ehrfürchtig aus der Hand legt, still, ergriffen,

nachdenklich, voll einer Liebe zu dem Menschen, der ein so

starkes, reines Herz hat und es so lauter schenkt. Hermann Hesse

bedeutet einen Gipfelpunkt deutscher Erzählerkunst.

(Münchener Zeitung)

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