[Fußnote 4: =Vers 91.=
Die beiden beträchtlichen Flüsse: +Pharphar+, jetzt +Phege+,
und +Amana+, jetzt +Schamaweis+, vereinigen sich unweit
Damaskus. Jener entspringt an dem Antilibanon, und dieser am Berge
gleiches Nahmens. Einige halten sie für zwei Arme einer und derselben
Quelle, die in dem Gebirge Amana entspringt.]
[Fußnote 5: =Vers 111.=
+Rimon+ war ein syrischer Götze, von dem die Geschichte sonst
nichts weiter erwähnt.]
[Fußnote 6: =Vers 147.=
Die Stadt +Dothan+ lag vier Stunden von Samaria, gegen den Berg
Tabor zu.]
[Fußnote 7: =Vers 285.=
+Nimm Bogen und Pfeile+, hieß, ohne Bild, so viel: Rüste dich zum
Kriege. Das Abschießen des Pfeiles gegen Morgen deutete dem König an:
daß er die dorthin gelegenen israelitischen Besitzungen den Händen der
Feinde zuerst entreißen solle, und war als prophetisches Sinnbild um
so sprechender, da die Alten bei einer Kriegserklärung einen Wurfspieß
in das feindliche Lager schleuderten. (+Justin.+ II. Buch.
+Aeneis+ IX. Gesang. 47. Vers.)]
[Fußnote 8: =Vers 295.=
+Aphek+ war eine Stadt, die eine Tagreise von Tiberias nordwärts
gegen Damaskus lag.]
[Fußnote 9: =Vers 306.=
Das Grab des Propheten Elisa befand sich, nach dem Zeugnisse des h.
+Hieronymus+ (~in epithaphio Paulae~), in der Nähe der Stadt Samaria.
-- (+Brentano+ II. B. der +Könige+ 13. Cap. Anmerkung zum 20. Vers.)]
Makkabäer.
[* Die meisten Geschichtsforscher sind darüber einig, daß der
Zunahme Makkabäer nicht ausschließend einem Geschlechte angehörte,
sondern zur Zeit der Verfolgung der Juden durch den König Antiochus
Epiphanes, in den Jahren 166 und 167 vor Chr., überhaupt allen Jenen
gegeben ward, die sich durch Heldenmuth, Großthaten und Eifer in
der Verteidigung des wahren Glaubens und der vaterländischen Sitten
auszeichneten. Die Veranlassung dazu gab wahrscheinlich der sterbende
Mathathias, der im prophetischen Geiste seinen drittgebohrnen Sohn
Judas, unstreitig den größten Helden der Israeliten neuerer Zeit, mit
dem Zunahmen מקכי -- +Hämmerer+, zum Heerführer des Volks ernannt
hat.]
+Mathathias.+
[Fußnote 1: =Vers 9.=
+Antiochus Epiphanes+, ein Sohn Antiochus des Großen, bestieg im
Jahr 175 vor Chr. widerrechtlich den Thron von Syrien, der eigentlich
dem Demetrius, dem Sohne seines älteren Bruders Seleukus Philopator,
gebührt hätte. Er wird von +Polybius+ bei Athenäus V. und
+Diodor von Sizilien+ Fragm. XXVI. auf eine Art geschildert,
daß er billig statt des Zunahmens ἐπίφανης, +Erlaucht+, jenen
ἐπίμανης, +wahnwizig+, dem ihm seine Unterthanen gaben, verdiente.]
[Fußnote 2: =Vers 106.=
+Modin+, +Modein+, war eine Stadt, die westlich von
Jerusalem, nicht ferne von dem Meere lag.]
[Fußnote 3: =Vers 501.=