154. Decke für Heinrich II. 1577. 219.

155. Einband mit dem Monogramm Heinrichs II. und der Diana von

Poitiers, um 1560. 220.

156. Canevari-Einband 221.

157. Stempel von Canevaribänden 222.

157a. Stempelabdrücke von einem ital. Einband 222.

158. Mittelstück von einem französischen Einbande, um 1570. 223.

159. Französische Decke mit Linien- und Stempelvergold., um 1585.

224.

160. Ital. Einband mit Lorbeerzweigen Ende des 16. Jahrh. 225.

161. Einband aus der Sammlung von de Thou 226.

162. Franz. Einband mit Wappen der Margarete v. Valois 227.

163. Desgl. mit Streumuster, Anfang des 17. Jahrh. 228.

164. Desgl. mit Punktstempeldruck von Fl. Badier 231.

165. Punktstempel, 17. Jahrh. 231.

166. Teil einer Einbanddecke von Le Gascon 231.

167. Stempelformen v. Anf. 17. Jahrh. 231.

168. Spitzenstempel, 17. Jahrh. 231.

169. Deutsche, franz. u. ital. Schneckenstempel 232.

170. Borde mit Spitzenstempel gedruckt, 17. Jahrh. 232.

171. Italienischer Einband mit Spitzenornament, 17. Jahrh. 233.

172. Von einem Bande von Dérome 234.

173. Einband von Padeloup 235.

174. Franz. Mosaikband, um 1710. 236.

175. Silberplatt. Einband, um 1750. 237.

Randverzierung von einem sächs. Einbande, 16. Jahrh. 239.

176. Dresdener Decke, um 1600. 240.

177. Einband aus Wolffenbüttel 241.

178. Deutscher Einband mit Stockdruck, um 1600. 243.

179. Dresdener Einband, um 1589. 244.

180. Sächs. Einband mit Spiralschneckenverzierung 246.

181. Deutsche Einbanddecke mit Fächer- und Spitzenornament, 17.

Jahrh. 247.

182. Deutsche Blumenstempel, 2. Hälfte, 17. Jahrh. 248.

183. Niederdeutsche Decke mit natural. Blumen, nach 1650. 249.

184. Steirische Decke um 1650. 250.

185. Rückenfelder, 17. Jahrh. 251.

186. Mittelstück eines engl. Einbandes, um 1600. 252.

187. Schottische Einbanddecke, 18. Jahrh. 253.

188. Von einem Bande aus der Bibl. Jakobs I. 254.

189. Englischer Einband mit Stickmusterverzierung, 18. Jahrh. 256.

190. Stempel von Harley-Bänden 256.

191. Desgl. von Roger Payne 256.

192. Decke v. Krehan, 19. Jahrh. 258.

193. Ledermosaikband von Wunder 258.

194. Maroquinband von Amand 261.

Druck von Ramm & Seemann in Leipzig.

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Deutsche Bucheinbände der Neuzeit.

Eine Sammlung ausgeführter Arbeiten aus deutschen Werkstätten.

40 Tafeln in Lichtdruck und 2 Farbenbeilagen.

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Johannes Maul,

Buchbindermeister, in Firma: Julius Hager in Leipzig.

Unter Mitwirkung von =Hans Friedel=, Architekt.

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Die Bestrebungen der Neuzeit haben auch auf dem Gebiete der

Buchbinderkunst eine Umwälzung herbeigeführt, infolge deren die

Erzeugnisse dieses Gewerbes besonders in künstlerischer Ausführung

wesentliche Fortschritte gemacht haben.

Die obige Publikation mit ihren prächtigen Mustern liefert nicht allein

den Beweis hierfür, sondern sie zeigt auch zur Genüge, dass das viel

verachtete +deutsche+ Buchbindergewerbe sich in seinen Leistungen

jetzt getrost den französischen und englischen an die Seite stellen

kann.

In diesem Sinne ist das Werk ein +nationales+ zu nennen, da mit

ihm zum ersten Male der Versuch gewagt wird, +neuere deutsche+

Buchbinderarbeiten in größerer Anzahl zu bringen.

In meinen Verlag ist ferner die kleine Restauflage des nachstehenden

Werkes übergegangen:

Abbildungen von Mustereinbänden

aus der Blüthezeit der Buchbinderkunst.

(Meist aus dem 16. u. 17., einige aus dem 18. Jahrhundert.)

In Lichtdruck ausgeführt nach Originalen in den Bibliotheken zu

Dresden, Gotha, Weimar und Wolfenbüttel

von

A. Naumann & Schröder.

Mit einleitendem Texte von Dr. =J. Stockbauer=.

Folio. Leipzig. 1881. In Karton.

Mit +vierzig+ schönen Lichtdrucktafeln.

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Buchbindergewerbes aller Nationen veranschaulicht und als Vorlagenwerk

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zugänglich zu machen +statt des früheren Ladenpreises von Mark+ 32

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Karl W. Hiersemann,

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Chagrinnarbe No. 21½,

wovon Muster stets gratis und franco zu Diensten stehen.

Fußnoten:

[1] Das Verhältnis von 2 zu 3 ist für die Randbreiten das angenehmste;

kleiner als das Verhältnis von 3 zu 4 darf der Unterschied der Breiten

nicht sein; d. h. wenn der +innere+ und der +obere+ Rand 2 cm mißt,

soll der +äußere+ und +untere+ Rand nicht +über+ 3 cm breit, und wenn

der +innere+ und +obere+ Rand 3 cm mißt, der +äußere+ und +untere+

nicht +unter+ 4 cm breit sein. Paßt sich der Spiegel des Bildes (die

Bildfläche) dem Formate nicht an, so wird der obere Rand schmäler bez.

breiter als der innere Rand werden müssen; es ist dann aber immerhin

darauf zu achten, daß der innere Rand wenigstens um ¼ schmäler ist als

der äußere und der obere um ebensoviel schmäler als der untere.

Anm. d. Verlegers.

[2] Wir behalten diese in der Wissenschaft einmal eingeführte

Bezeichnung bei, obwohl sie nicht ganz zutreffend ist. Unter

Mönchsbänden pflegt man sonst auch wohl die gewöhnlichen Leder- und

Pergamentbände des späteren Mittelalters zu verstehen, die von Mönchen

für die Klosterbibliotheken gefertigt wurden.

[3] Einen ganz ähnlichen Band besitzt das Museum zu Düsseldorf, der

aber mit dem Namen Groliers bezeichnet ist. Auch dieser führt das

Wappen Heinrichs II. im Mittelfelde.

[4] Außer den glatten Vollstempeln gab es auch +schraffierte+, die

vorzugsweise in Frankreich verwendet und +fers azurés+ genannt wurden.

[5] Unsere der Gazette des Beaux-Arts entlehnte Abbildung (Fig. 156)

zeigt das Signet im Gegensinne.

[6] Ein +Clovis Eve+ und dessen Sohn Robert führten denselben Titel

unter Heinrich IV. und Ludwig XIII. -- Das Wappen de Thous, das sich im

Mittelfelde seiner Bücher befindet, ist ein silberner Schild mit blauem

Sparren und drei Fliegen.

Der Bucheinband: Seine Technik und seine Geschichte · 第 18 / 18 段