Anna Pawlowna kommt zu Sascha zurück.
_Anna Pawlowna_: Warum machst du denn ein so finsteres Gesicht? Ich
habe ihm das Geld in sehr schöner Form gegeben, und er hat es ebenso
genommen.
_Sascha_: Es ist geradezu empörend! Sie hat ihn mit in das Kinderzimmer
genommen. Gerade als ob er ihr Bräutigam oder ihr Mann wäre.
_Anna Pawlowna_: Aber was geht es dich an? Weshalb wirst du so hitzig?
Oder hast du vielleicht darauf spekuliert, ihn zu heiraten?
_Sascha_: Ich?! Diesen langen Tölpel?! Da würde ich lieber ich
weiß nicht wen heiraten, aber nicht ihn. Das ist mir überhaupt nie
in den Kopf gekommen. Es ist mir nur zuwider, daß Lisa nach ihrem
Zusammenleben mit Fedja es fertigbekommt, einem fremden Menschen in
dieser Weise näher zu treten.
_Anna Pawlowna_: Wie kannst du ihn einen fremden Menschen nennen? Er
ist ihr Jugendfreund.
_Sascha_: Aber ich sehe ja an dem Lächeln, an den Augen der beiden, daß
sie ineinander verliebt sind.
_Anna Pawlowna_: Was ist denn daran Verwunderliches? Er hat ihr während
der Krankheit des Kindes soviel Teilnahme bewiesen und ihr geholfen;
dafür ist sie ihm dankbar. Und außerdem: warum sollte sie sich nicht in
Viktor verlieben und ihn heiraten?
_Sascha_: Das wäre schrecklich, empörend! Empörend!