_2. Kolophon._ Infolge zu starken Kolophoniumgebrauchs und unausgesetzten
Harfenschlagens beginnen Homers Finger zu eitern. Er fürchtet, die Hand
werde ihm abfaulen, sehnt sich nach Ruhe, Pflege. Geht halb verzweifelt,
halb sehnsüchtig einem schönen Weibe nach in den Tempel des Apollon
Kourotrophos. Beugt sich und fleht den Gott an, das Weib möge wilde
Liebesnächte und frische Jünglinge verschmähen und sich seiner erbarmen.
Aber sie neigt sich einem Tempeldiener, und Homer bleibt nichts anderes
übrig, als auch weiterhin die Ilias sowie die Odyssee zu verfassen.