Achilleus lehnt seinen leuchtenden Schild gegen die Mauer und versucht, mit
seinem ungeheuren Eschenspeer anrennend, die Tore Trojas zu durchbrechen.
Der Speer zersplittert. Der rasende Achill will die Tore mit seinen Händen
aus den Angeln heben. Vergebens warnt, von der Mauer her dräuend, Apollon;
der Pelide läßt nicht ab, und wie er des alten Troja wanke Tore auf seine
Simsonschultern lädt, benützt ein Pfeil des Gottes die Achillesferse.
Griechen und Troer kämpfen in den bekannten malerischen Posen um den
Leichnam Achills. Während der dicke Aias die kühnsten Troer tötet, trägt
Odysseus, schwer bedrängt, den Leichnam hinab zu den Schiffen . . . Dankbar
verleiht Achills Mutter Thetis dem Odysseus die Waffen des Achill.