Landgut des Odysseus: Homer trägt seinem König einiges vor. Odysseus läßt
dem Sänger durch Sklaven einen Becher Wein reichen und ein Ehrengeschenk
übergeben: eine milchstrotzende Kuh. Homer dankt freudig für die wandelnde
Gabe, läßt sie durch einen Sklaven heimführen, trinkt und erklärt stolz,
weinbesessen, kein Wesen hätte die Gabe mehr verdient als er. Und auf eine
Statue des Phoibos Apollon deutend, versichert er, selbst dieser Gott hätte
nicht besser, höchstens ebensogut dichten können wie er. Denn Apollon sei
nur ein Stämmling des amusischen Zeus, er aber habe die Dichtkunst geerbt,
ihn hätten Sänger, Phemios mit Demodokos, gezeugt.