Vorige ohne Bertha.
Calcagno. Eh wir weiter gehn, noch ein Wort, Genueser!
Verrina. Ich errath' es.
Calcagno. Werden vier Patrioten genug sein, Tyrannei, die mächtige
Hyder, zu stürzen? Werden wir nicht den Pöbel aufrühren, nicht den
Adel zu unsrer Partei ziehen müssen?
Verrina. Ich verstehe. Höret also, ich habe längst einen Maler im
Solde, der seine ganze Kunst verschwendet, den Sturz des Appius
Claudius fresco zu malen. Fiesco ist ein Anbeter der Kunst, erhitzt
sich gern an erhabenen Scenen. Wir werden die Malerei nach seinem
Palast bringen und zugegen sein, wenn er sie betrachtet. Vielleicht,
daß der Anblick seinen Genius wieder aufweckt--Vielleicht-Bourgognino.
Weg mit ihm! Verdopple die Gefahr, spricht der Held, nicht die
Helfer. Ich habe schon längst ein Etwas in meiner Brust gefühlt, das
sich von nichts wollte ersättigen lassen--Was es war, weiß ich jetzt
plötzlich (indem er heroisch aufspringt). Ich hab' einen Tyrannen!
(Der Vorhang fällt.)