Dreizehnter Auftritt

Vorige ohne Bertha.

Calcagno. Eh wir weiter gehn, noch ein Wort, Genueser!

Verrina. Ich errath' es.

Calcagno. Werden vier Patrioten genug sein, Tyrannei, die mächtige

Hyder, zu stürzen? Werden wir nicht den Pöbel aufrühren, nicht den

Adel zu unsrer Partei ziehen müssen?

Verrina. Ich verstehe. Höret also, ich habe längst einen Maler im

Solde, der seine ganze Kunst verschwendet, den Sturz des Appius

Claudius fresco zu malen. Fiesco ist ein Anbeter der Kunst, erhitzt

sich gern an erhabenen Scenen. Wir werden die Malerei nach seinem

Palast bringen und zugegen sein, wenn er sie betrachtet. Vielleicht,

daß der Anblick seinen Genius wieder aufweckt--Vielleicht-Bourgognino.

Weg mit ihm! Verdopple die Gefahr, spricht der Held, nicht die

Helfer. Ich habe schon längst ein Etwas in meiner Brust gefühlt, das

sich von nichts wollte ersättigen lassen--Was es war, weiß ich jetzt

plötzlich (indem er heroisch aufspringt). Ich hab' einen Tyrannen!

(Der Vorhang fällt.)

Die Verschwörung des Fiesco zu Genua: Ein republikanisches Trauerspiel · 第 22 / 105 题