Verlag für Volkskunst, Richard Keutel, Stuttgart

»Ophir«

Abenteuer und Kämpfe auf einer Reise in das Sambesigebiet und

durch das fabelhafte Goldland Ophir. Erzählung für Deutschlands

Söhne und Töchter von Wilhelm Mader. Mit zahlreichen

Illustrationen.

Preis Mark 4.50.

Diese dritte und letzte der Erzählungen des Verfassers, die uns in

gediegenster Weise mit den Wundern Zentralafrikas vertraut machen,

ist, wie die andern, als selbständige, abgeschlossene Erzählung

gegeben; doch bildet sie zugleich die Fortsetzung und den

Abschluß der vorhergehenden (»Im Lande der Zwerge« und »Nach den

Mondbergen«). -- Umfangreicher als die beiden andern, läßt auch

sie den Leser vom ersten bis zum letzten Kapitel nicht los: all

die Rätsel des alten biblischen Ophir, südlich vom Sambesi, die

Irrfahrten, Abenteuer und wundersamen Erlebnisse der

heldenmütigen Forscher fesseln und steigern die Erwartung von

einer Episode zur andern. Das Buch enthält ganz großartige

Schilderungen, wie beispielsweise: die Überlistung der

Sklavenjäger, die Fahrt durch die Stromschnellen des Sambesi und

namentlich die mit staunenswerter Phantasie geschilderten

»springenden Wasser« mit den Geheimnissen, die sie beschützen:

das sind Wirkungen von ganz einzigartiger Gewalt! Der schwarze

Kaschwalla und der dicke Kapitän Hugo von Münchhausen sorgen

dafür, daß der Leser über dem Staunen und Ergriffensein das

Lachen nicht verlernt, während die Taten der Zwergprinzessin zur

Bewunderung hinreißen. Wer die Stunden, die er dem Lesen von

»Ophir« widmete, nicht zu den genußreichsten seines Lebens zählt,

dem ist nicht mehr zu helfen! Dem Genuß aber hält der Gewinn, den

der Leser daraus schöpft, die Wage.

Wunderwelten Wie Lord Flitmore eine seltsame Reise zu den Planeten unternimmt und durch einen Kometen in die Fixsternwelt entführt wird · 第 67 / 70 题