in ein nobles Gemach.
Der Präsident von Klugheim und Amalie.
Klugheim. Beruhige dich doch, meine Tochter, und laß mich nicht
bereuen, daß ich so schwach war, deinen Bitten nachzugeben.
Amalie (ihren Schmerz bekämpfend). Ja, mein Vater, ich will ruhig
sein.
Klugheim. Nun seh ich erst, du hast mich durch erzwungne
Fröhlichkeit getäuscht. Du solltest ihn nicht wiedersehen.
Amalie. Im Gegenteil, mein Vater, es wird auf lange Zeit mich
stärken, meine Leiden zu ertragen.
Klugheim. Vergiß nicht, daß wir in Gesellschaft sind und daß
dich der Baron mehr als sein Leben liebt.