Bald verwischen sich diese Verhältnisse, indem das Zentrum sich wieder
verkleinert, dann sich verdoppelt und die Chromosomen Seitenzweige
zur Verbindung mit Nachbarchromosomen ausschicken und so das Gerüst
des ruhenden Kernes erzeugen. Während die Spindel und der größte Teil
der Polstrahlung unsichtbar werden und eine neue Kernmembran (von der
Gegenpolseite ausgehend) erscheint, schwillt der Kern durch Aufnahme
von Kernsaft mehr an, wird kuglig und es erscheinen Kernkörperchen;
zugleich beginnt am Äquator der Zelle eine Teilung des bis dahin
einfachen Zytoplasmas (Fig. 16), welche bis zur vollkommenen Trennung
in zwei nicht immer gleiche Hälften führt.
[Illustration: Fig. 16.