[Illustration: Fig. 11.
Schnitt durch ein in Teilung begriffenes Ei des Pferdespulwurms
(Ascaris megalocephala). Diese Fig. stammt von der Art, deren Zellen
nur 2 Chromosomen enthalten (univalens). 750mal vergrößert. Technik Nr.
7, S. 74.]
[Illustration: Fig. 12.
»Mutterstern« bei der Teilung des Ascariseies, von einem Pol aus
gesehen. Diese Fig. stammt von der Art, deren Zellen 4 Chromosomen
enthalten (bivalens). 750mal vergrößert. Technik Nr. 7, S. 74.]
Während der Bildung des Muttersternes, oft schon früher, in den ersten
Stadien der Prophase, spalten sich die Chromosomenschleifen der Länge
nach, so daß aus je einer Schleife zwei »Schwesterschleifen« werden.
Jetzt erfolgt eine Teilung des Kernes genau in zwei Hälften, indem
durch die Kontraktion der Spindelfäden (?) die eine Schwesterschleife
zu einem Pol, die andere Schwesterschleife zum andern Pol der
Kernspindel gezogen wird. Man nennt diesen Vorgang ~Metakinesis~[58]
(Fig. 13); er ist mit einer Entfernung der Zentralkörperchen
voneinander verknüpft. In diesem Stadium erscheinen die Kernsegmente
in Form zweier »~Tochtersterne~«, sie bilden den »Dyaster«. Jeder
Tochterstern zeigt Pol- und Gegenpolseite (Figur 14 und 19).
[Illustration: Fig. 13.