Der Stein der Weisen

Die letzten fünfundzwanzig Jahre deutschen Lebens umfaßt Max Geißlers

Roman, der ganz eingesponnen ist in den Frieden des dunkelgrünen

Bergwaldes. Durchs Wettertal fährt im Juli 1890 der Doktor Valerius

Degenhart aus Frankfurt a. Main, der Träumer, der aus der zerrüttenden

Berufsarbeit sich nach der großen Stille sehnt. Im Wettertal läßt

er, als seine unmoderne Reisekutsche verunglückt, zu dauernder Rast

sich nieder. Zwischen Himmel und Erde, vor einer Natur von unsagbarer

Schönheit baut er sich sein Haus, die Streitburg. Wenig Äußeres

geschieht in diesem Buch. Aber es hat eine Melodie tiefinnerster

Seligkeit, die im Herzen nachklingt wie der Glanz endloser Sommertage,

und die Andacht, mit der es vom wahren Glück spricht, kommt aus dem

besten Erbteil des deutschen Wesens.

Jockele und seine Frau · 第 22 / 24 题