[Sidenote: II 204]
[Sidenote: II 207]
[Sidenote: III 77]
[Sidenote: III 79]
Das heutige Geschlecht wird sich schwer denken können, dass vor
kaum 60 Jahren die _Trekschuit_ bei uns noch das einzige Mittel zur
Fortbewegung war. Wer würde heut noch auf den Gedanken kommen, mit
der Treckschute vom Haag nach Scheveningen oder umgekehrt zu fahren,
wo es heut eine Unzahl von elektrischen Bahnen gibt? Und doch hat
die Treckschute in unserer wasserreichen Heimat eine wichtige Rolle
gespielt, und es gibt noch heut Gegenden, wo sie gebräuchlich ist.
Die eigentlichen «Trekschuiten» werden in 2 Klassen geteilt, solche
mit geradem und schrägem Vordersteven und solche mit gekrümmtem
Vordersteven.
[Sidenote: III 80]
Die ersteren, die fast völlig den Westlanders gleichen, wenn sie auch
etwas massiver gebaut sind, findet man besonders in Südholland und
Nordholland sowie im Westen von Utrecht. Die alten Gravüren zeigen uns,
dass dieses Schiff sich im Laufe der Jahrhunderte sehr wenig verändert
hat; die wasserdichte Kabine ist die einzige nennenswerte Änderung, die
es erfahren hat.
[Sidenote: II 78]
Man trifft sie noch häufig als _Pakschuiten_, deren helle Farben (grün,
weiss, rot) sofort die Blicke auf sich ziehen.
Die zweite Sorte dieser Schiffe, die gekrümmte Vordersteven und
elegantere Formen haben, die «Barken» oder «Trekyachten», findet man
häufiger im Norden unseres Landes, so in Nordholland, Groningen und
Friesland. Sie haben volleres Vorder- und Hinterteil (wie die Tjalken)
und erinnern mehr an unsere alten Yachten, die etwas schlank sind, und
von denen sie sicherlich abstammen.