DIE BUJERSCHUTE.

[Sidenote: III 46]

In Nachahmung der grossen Bujer oder Kromstevens, die wir oben

erwähnten, findet man oft kleinere meist mit der Benennung

«Bujerschuten» (Boeierschuiten), einem Namen der wahrscheinlich von

ihrer Ähnlichkeit mit den gewöhnlichen «Schuten» herstammt. Das

Hinterteil hat ein «Draai-over-boord», oft mit unterbrochenem Deck.

Sie haben eine Eigentümlichkeit: das ist eine Art Verschlag, in dem

sich der Steuermann befindet, um leicht die Ruderpinne handhaben zu

können. Diesen Verschlag findet man auch oft bei den «Boeieraken». Die

«Boeierschuiten» trifft man in Südholland, Seeland und Flandern.

In Flandern ist der Schiffbau ebenfalls frühzeitig entwickelt. Wir

brauchen nur an das alte Damme und Antwerpen zu denken und werden uns

nicht wundern, dass die dort vorkommenden Schiffstype denen unserer

Heimat gleichen. Das sind in erster Reihe die «Pleiten» und die

«Otterschepen», die wir auch im Nordwesten von Brabant antreffen.

Der Schiffbau seit seiner Entstehung, Band 1 · 第 53 / 142 题