Postscheckkonto Berlin Nr. 35928.
=Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei.=
Von Dr. ~Johannes Lepsius~. 302 Seiten. 1916. Zweite Auflage
1919.
=Eindrücke eines deutschen Oberlehrers aus der Türkei.= Von
Oberlehrer Dr. ~Martin Niepage~. 16 Seiten. 1919.
=Suedije.= Eine Episode aus der Zeit der Armenierverfolgungen.
1919.
=Mitteilungen aus der Arbeit von Dr. Johannes Lepsius.
1912/1918.=
=Der Orient.= Monatsschrift für die Wiedergeburt der Länder
des Ostens. Herausgegeben von Dr. ~Johannes Lepsius~. 1919.
=Das Leben Jesu.= Von Dr. ~Johannes Lepsius~. Erster Band
1917. 8^o. 384 Seiten. Zweiter Band 1918. 8^o. 384 Seiten.
=John Bull.= Eine politische Komödie von Dr. ~Johannes
Lepsius~. 1915. Zweite Auflage 1919.
=Ein Totentanz.= (Ahasver.) Mysterium in drei Akten und einem
Vorspiel von Dr. ~Joh. Lepsius~. Zweite Auflage 1906.
=Das Kreuz Christi.= Vortrag von Dr. ~Joh. Lepsius~,
gehalten auf der Eisenacher Konferenz Mai 1902. Zweite Auflage.
=Adolf Harnacks Wesen des Christentums.= Von Dr. ~Joh.
Lepsius~. Zweite Auflage 1903.
=Das Reich Christi.= Monatsschrift für Verständnis und
Verkündigung des Evangeliums. Herausgegeben von Dr. ~Joh.
Lepsius~. Jahrgang I-XIII. 1899-1911.
Gedruckt bei Imberg & Lefson G. m. b. H. in Berlin SW. 48.
Fußnoten:
[1] Im Tempelverlag in Potsdam.
[2] Vgl. Nr. 25, Anl. 1; Nr. 188, Anl. 1-5.
[3] Auch die Telegramme der deutschen Konsuln über Wan geben nur
türkische Berichte wieder.
[4] Zuguterletzt sind in der türkischen Phantasie die 18 Toten von
Wan zu 180000 angewachsen. In der türkischen Botschaft erzählte
man am 1. Oktober 1915 in Berlin: „Bis zum Frühjahr dieses Jahres
habe ein durchaus gutes Verhältnis zwischen Armeniern und Türken
bestanden, was um so erklärlicher sei, als ja die Armenier während der
Revolutionszeit mit dem Komitee sympathisiert hätten und gemeinsam mit
ihm gegen das alte Regime vorgegangen seien. Der Umschwung sei erst
im April eingetreten, als es während des türkischen Vormarsches nach
Aserbeidschan zu einer Armenierrevolte im Rücken des türkischen Heeres
gekommen sei, bei der nicht weniger als 180000 Muhammedaner umgebracht
worden seien. Es sei nicht verwunderlich, daß die Muhammedaner hierfür
Rache genommen hätten.“ Vgl. S. LXXIII.
[5] Lepsius, Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der
Türkei. Tempelverlag in Potsdam. 1916. S. 220 ff.
[6] Mir gegenüber hat Enver Pascha in dem Gespräch, das ich am 10.
August mit ihm in Stambul hatte, erklärt, daß er die Verantwortung für
das, was im Innern vor sich gehe, übernehme.
[7] Zohrab, der erste Rechtsanwalt von Konstantinopel, und die
namhaftesten Führer der Daschnakzagan, Aknuni und Wartkes, wurden
erst einige Zeit später verhaftet und ebenfalls nach Ajasch gebracht,
Zohrab und Wartkes nach Diarbekr weitertransportiert, wo sie vor ein
Kriegsgericht gestellt werden sollten.
[8] Von den etwa 600 Verhafteten sind 8 wieder freigelassen worden. Die
andern sind spurlos verschwunden. Zohrab und Wartkes sind auf dem Wege
nach Diarbekr in der Gegend von Urfa ermordet worden.
[9] Vgl Nr. 307. Die Pforte bedient sich noch der alten Bezeichnung
Bombe statt des modernen Ehrennamens Handgranate, um die Stimmung
nihilistischer Attentate zu erzeugen. Es waren in der Tat alte von der
Polizei ausgegrabene Bomben aus der Zeit Abdul Hamids.
[10] In Wahrheit hatten die Armenier von Wan keinerlei Verbindung mit
Rußland. Ebensowenig waren in Cilicien Aufstände „mit englischem Gelde“
angezettelt worden. „Keinerlei derartige Spuren habe ich... entdecken
können.“ (Konsul Rößler, Aleppo, 12. April 1915.)
[11] Frhr. von Wangenheim war erkrankt und am 20. Juli auf Urlaub nach
Deutschland gereist.
[12] Siehe Anhang Nr. 4.
[13] Siehe Anhang Nr. 4.
[14] Außer Konstantinopel nur noch Smyrna (Aidin). H.
[15] Vgl. Anhang Nr. 4. H.
[16] „Vérité sur le mouvement révolutionnaire arménien et les mesures
gouvernementales.“ Pag. 11.
„Les assertions, d’après lesquelles ces mesures auraient été suggérées
à la Sublime Porte par certaines Puissances étrangères sont absolument
dénuées de fondement. Le Gouvernement Impérial, fermement résolu à
maintenir son indépendance absolue, ne pouvait naturellement admettre
aucune immixtion, sous quelque forme que ce soit, dans ses affaires
intérieures, fût-ce même de la part des amis et des alliés.“
[17] Vgl. auch A. Mandelstam, „Le sort de l’Empire Ottoman“, S. 304.
[18] Liman von Sanders war, abgesehen von v. d. Goltz, der die 6. Armee
einige Monate führte, der einzige deutsche Offizier, der zu der in
Betracht kommenden Zeit einen Oberbefehlshaberposten in der türkischen
Armee einnahm.
[19] Vgl. auch Nr. 233 und 234 und S. 260. H.
[20] Gegenüber Dr. Jäckh. H.
[21] Siehe Anlage Nr. 4. H.
[22] Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei.
Tempelverlag in Potsdam 1916. Statistik S. 298-303.
[23] Vgl. Nr. 25, 193 (S. 178), 265 u. Anhang Nr. 4.
[24] Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei.
Tempelverlag. Potsdam 1916. Zweiter Teil: Die Schuldfrage.
[25] Seit Anfang März waren „die armenischen Dienstpflichtigen, sowohl
gediente Mannschaften wie Rekruten, nicht mehr zum Dienst mit der
Waffe, sondern zu Wegebauten und dergleichen Diensten verwendet worden“.
[26] Von mir gesperrt. H.
[27] Die Sperrungen im Folgenden rühren von mir her. H.
[28] Das von den Großmächten auf russische Initiative geforderte
Reformprogramm für die ostanatolischen (armenischen) Provinzen wurde
in der Fassung, wie es von der russischen und deutschen Botschaft nach
langwierigen Verhandlungen (seit dem Juli 1913) vereinbart worden war,
von der Pforte durch Note vom 26. Januar/8. Februar 1914 angenommen.
Das Reformprogramm sah zwei europäische General-Inspektoren vor für die
in 2 Sektoren geteilten sechs ostanatolischen Provinzen. H.
[29] Die beiden zur Durchführung der armenischen Reformen auf Grund der
mit den Mächten vereinbarten Entschließung der Pforte vom 26. Januar/8.
Februar 1914 berufenen General-Inspekteure, der Norweger Hoff und der
Holländer Westenenk, wurden bald nach Kriegsausbruch durch ein Iradé
des Sultans vom 3./16. Dezember ihrer Funktionen enthoben; die Reformen
kamen nicht mehr zur Ausführung. Vgl. No. 4 u. 15. H.
[30] Der Scheich von Maku und Simko sind Kurden. H.
[31] Abdul Rezak Bey ist ebenfalls Kurde. H.
[32] Über die Lage in Zeitun hatte Konsul Rößler unter dem 25. April
1913 an die Botschaft in Konstantinopel berichtet:
„Der armenisch-gregorianische Bischof von Aleppo Nerses Danielian ist
vor einigen Wochen von einer Reise zurückgekehrt, die er auf Wunsch
der türkischen Regierung nach Zeitun unternommen hat. Die Bewohner
jener Stadt, welche von jeher für unbotmäßig galten, haben sich so
weit als möglich der Militärpflicht entzogen. Die jungen Leute sind
von Zeitun auf die Berge gegangen, von wo aus sie, um ihr Leben zu
fristen, ein Räuberleben zu führen begonnen haben. Neuerdings haben
sich ihnen auch Muhammedaner angeschlossen. Des Bischofs Aufgabe sollte
sein, seine Glaubensgenossen zu geordnetem Leben zurückzuführen. Sie
verlangten aber ein Iradé des Sultans, welches sie vom Militärdienst
befreie, so daß es ihm wohl nicht gelungen ist, seine Aufgabe zu
lösen. Der Bischof, ein kluger und ernst zu nehmender Mann, gehört
jener gemäßigten und einsichtsvollen Richtung der Armenier an, welche
Bestrebungen auf Anschluß an Rußland mißbilligen, vielmehr wünschen,
innerhalb des türkischen Staats auf friedlichem Wege Reformen zu
erlangen.“
[33] Man darf nicht vergessen, daß die Hälfte des armenischen Volkes,
die Armenier des Kaukasus, russische Untertanen waren. H.
[34] „Ittihad“ ist Abkürzung von „Ittihad we Teraki Djemijeti“, Comité
Union et Progrès, Name des jungtürkischen „Komitees für Einheit und
Fortschritt“. H.
[35] Vgl. No. 4 u. 9. H.
[36] Vgl. Anhang Nr. 2. H.
[37] Vgl. Nr. 19. H.
[38] Die gesetzliche Loskaufssumme. H.
[39] Im Jahre 1909. H.
[40] Vgl. Nr. 25. H.
[41] Vgl. Nr. 11. H.
[42] Es waren 2-3000 H.
[43] Für diese Behauptung gibt es keine Beweise. H.
[44] Vgl. dagegen Zeugnis von General Posseldt. Nr. 31. H.
[45] Wurde von der Botschaft an das Auswärtige Amt weitergegeben.
[46] Siehe Nr. 34. H.
[47] Vgl. Nr. 33 Anm.
[48] Beide Meldungen sind unrichtig. Vgl. Anhang Nr. 3. H.
[49] Das gregorianische Datum ist überall zugesetzt. H.
[50] Vgl. dagegen Nr. 41, 43, 45, 50 u. 56. Die Belagerung dauerte 27
Tage. H.
[51] Vgl. Einl. S. XV. H.
[52] Vgl. Nr. 6. H.
[53] Vgl. Nr. 33. Anm. H.
[54] Vgl. Einl. S. LXVIII. H.
[55] Zur Zeit der Revolution von 1908 bedienten sich die Jungtürken
dieser Vereinigungen, um ihre Herrschaft zu begründen. H.
[56] Vgl. Einl. S. LXVIII. H.
[57] Vgl. Nr. 307. H.
[58] Vgl. Nr. 176. S. 159. H.
[59] Vgl. Nr. 25. H.
[60] Vgl. Anhang Nr. 3 und Einl. S. XV. H.
[61] Vgl. dagegen Anhang Nr. 3. S. 478. H.
[62] Vgl. Nr. 74. H.
[63] Vgl. Nr. 53. H.
[64] Vgl. Nr. 53 und 74.
[65] Veröffentlicht in: Aspirations et agissements révolutionaires des
Comités Arméniens avant et après la proclamation de la Constitution
Ottomane. Constantinople 1917. H.
[66] Die Mitteilung veranlaßte Dr. Lepsius zu seiner Reise nach
Konstantinopel. Vgl. Reisebericht in Der Orient, 1919. Heft 1/3.
Tempelverlag, Potsdam. H.
[67] Vgl. Nr. 69 und 70. H.
[68] Mitglieder des jungtürkischen Komitees. Vgl. Nr. 109, S. 101 u.
Nr. 176, S. 159. H.
[69] Gemeint ist die Verhaftung der armenischen Intellektuellen in
Konstantinopel. Nr. 39. H.
[70] Vgl. die entgegengesetzte Anklage. Nr. 129. S. 121. H.
[71] Vgl. Anhang Nr. 3. H.
[72] Reschid Bey hat im Februar 1919, als er verhaftet werden sollte,
um wegen seines Vorgehens gegen die Armenier zur Verantwortung gezogen
zu werden, Selbstmord begangen. H.
[73] Vgl. Nr. 82. H.
[74] Auf eine erneute Verwendung für Zohrab und Wartkes.
[75] Dr. Zimmer, Reichsdeutscher, besitzt das Gut Atabey in der Nähe
von Amasia. H.
[76] 28. Juli. Die Nachricht ist inzwischen amtlich bestätigt. Auch
Aintab und Killis, obwohl nicht in der Küstenzone gelegen, sollen
geräumt werden.
[77] Bis Mitte Juli mehr als 30000 aus dem Wilajet Adana und dem
Mutestarriflik Marasch. Dabei dehnt sie die Verschickungen immer weiter
aus.
[78] General Posseldt wurde schon im April 1915 von seinem Posten als
Festungskommandant von Erzerum abberufen. H.
[79] Vgl. Nr. 123. H.
[80] Vgl. Einl. S. LXXIII. H.
[81] Vgl. Nr. 136. H.
[82] Über sein Gespräch mit Enver Pascha berichtet Dr. Lepsius in
seiner Monatsschrift „Der Orient“, 1919, Heft 1/3. Tempelverlag in
Potsdam. H.
[83] S. Anhang Nr. 2 und 3. H.
[84] Vgl. Nr. 94. H.
[85] Vgl Nr. 4. 9. 15. H.
[86] S. Anhang Nr. 1 und 3. H.
[87] ca. 2775000 Mk.
[88] Vgl. Nr. 163. S. 150. H.
[89] Inhalt ist den Konsulaten Erzerum, Adana, Aleppo mitgeteilt.
[90] Bei dem Massaker von Adana 1909 kamen 22-26000 Armenier um.
[91] Vgl. Einl. S. LXXIII. H.
[92] Eine Deutsche. H.
[93] Und in anderen Zeitungen. Die Nachricht hat zuerst in der „Times“
gestanden als Telegramm aus Kairo. H.
[94] Einige Zeit vor den Kämpfen in Urfa waren türkischerseits eine
Anzahl bis dahin in Aleppo und anderen Städten untergebrachter
Zivilinternierten der feindlichen Mächte (Franzosen, Engländer,
Italiener) nach Urfa gebracht worden. Man wirft Baron Oppenheim vor,
er habe den Rat hierzu gegeben, damit sie dort das Blutbad mitansehen
müßten!
Es genügt, auf das Absurde dieser Beschuldigung hinzuweisen. Geschehen
ist den Internierten nichts.
[95] Die Ernennung von Herrn Blank zum deutschen Konsularagenten in
Marasch ist aus den im Bericht des Botschafters vom 15. April No. 26,
S. 49 dargelegten Gründen unterblieben.
[96] Dieser dritte Brief ist nachträglich vorgelegt worden, da die
feindliche Beschuldigung lautete, Konsul Rößler habe ein Massacre
in ~Aintab~ geleitet. -- Mr. J. E. Merrill ist Vorsteher des
amerikanischen Kollegs in dieser Stadt. H.
[97] Suedije vgl. Anhang Nr. 1, zu Urfa Nr. 153. 180. 202. H.
[98] Es waren nach in Alexandrien erfolgter Zählung 4058.
[99] Auch in Wan war es Selbstverteidigung. Vgl. Anhang Nr. 3.
[100] Vgl. S. LVIII. H.
[101] Vgl. Nr. 182. Aleppo, den 15. Oktober 1915. H.
[102] Vgl. auch Nr. 226. S. 223. H.
[103] Von den deutschen Häusern (Hospital, Waisenhaus, Privathäusern
der deutschen Angestellten, Teppichfabrik) ist nur die letztere, die
inmitten der alten Stadt liegt, in Mitleidenschaft gezogen worden
und zwar ganz leicht. Sie lag am Rande des Gefechtsbezirks und hatte
einige Gewehrschüsse, wohl auch eine Handgranate erhalten, die aber
keinen irgend nennenswerten Schaden angerichtet hat. Von den Deutschen
ist niemand verletzt. Dagegen ist die Mission insofern stark in
Mitleidenschaft gezogen, als ihr ganzes einheimisches Personal, obwohl
am Aufruhr nicht beteiligt, rücksichtslos und schonungslos weggeführt
worden ist. Welcher Einfluß dadurch auf die Fortführung der Arbeit
geübt wird, kann ich vorläufig noch nicht übersehen. R.
[104] Vgl. Nr. 195. H.
[105] Vgl. Nr. 208. H.
[106] Vgl. Nr. 240. S. 238 und Nr. 309. S. 306. H.
[107] Vgl. Nr. 206. H.
[108] Vgl. Nr. 203, Anlage. H.
[109] Siehe Nr. 222. H.
[110] Vgl. Nr. 219. H.
[111] Vgl. Nr. 230. H.
[112] Vgl. Nr. 209, Schluß. H.
[113] Vgl. Nr. 116 Anlage. H.
[114] Nr. 73. 106. A. 131. H.
[115] 14./27. Mai. 1915. Siehe Nr. 71. H.
[116] Vgl. No. 212.
[117] Über die Tätigkeit dieses Beamten vgl. Nr. 165 und 236. H.
[118] Vgl. den im Juni oder Juli 1915 erschienenen Erlaß Djemal
Paschas. Anlage 3.
[119] Vgl. Nr. 338. H.
[120] Nr. 213. H.
[121] Vgl. No. 207, S. 201. H.
[122] Vérité sur le mouvement révolutionnaire arménien et les mesures
gouvernementales. 1916 Constantinopel.
[123] Vgl. Nr. 241. H.
[124] Vgl. Nr. 241. H.
[125] Nach späteren türkischen Angaben nicht 2-3000, sondern 131. Vgl.
Einleitung S. LXXV. Dagegen ist gut bezeugt, daß Djevdet Pascha auf
seinem Rückzug von Wan Ende Juni 1915 die armenische Bevölkerung von
Bitlis vernichtete. Vgl. auch Nr. 309. H.
[126] Vgl. Nr. 242. H.
[127] Vgl. Nr. 260, 287, 345 Anlage. Sämtliche 14000 wurden
abgeschlachtet. H.
[128] Vgl. Nr. 257 und 287. H.
[129] Vgl. Nr. 257, 287 und 348 Anlage. Auch der Rest von 2000 wurde
später umgebracht. H.
[130] Vgl. Nr. 251. H.
[131] Vgl. Nr. 249 und 263. Die später eingetroffenen Antworten aus
Damaskus und Mossul sind beigefügt.
[132] Die Regierung gewährte an einigen Stellen in gänzlich
ungenügendem Umfange Lebensmittel, ließ aber längst damit nach. B.
Rohner.
[133] Siehe Nr. 285. H.
[134] Vgl. Nr. 257, 260 und 348 Anlage. H.
[135] Libanondistrikt. H.
[136] Vgl. Nr. 345.
[137] Dr. Niepage und Dr. Graeter waren bereits in die Heimat
zurückgekehrt. Vgl. Nr. 182. H.
[138] Infolge der Ablehnung des Herrn von Scheubner-Richter
unterblieb das Vorgehen gegen das Dorf. Unter dem Einfluß des
Generalfeldmarschalls von der Goltz wurde die Sache der angeblich
Aufständischen gütlich beigelegt. Vgl. Nr. 240. H.
[139] Vgl. Nr. 196. H.
[140] Siehe Nr. 332. H.
[141] Vgl. Nr. 233, 241, 274 Anlage, 298, 302, 315, 321, 323, 328.
[142] Vgl. Nr. 233, 320.
[143] Oberst Kemal Bey hat seinen Plan leider nicht ausführen können.
[144] Es sind auch Kurden aus dem Operationsgebiet von der türkischen
Regierung verschickt worden, die sich in der Nähe von Urfa in schwerer
Not befanden.
[145] Nr. 298. H.
[146] Vgl. 257, 260, 287. H.
[147] Vgl. Nr. 353. H.
[148] Sie wurden in den Booten von der Besatzung getötet und über Bord
geworfen. Vgl. den amerikanischen Konsularbericht vom 28. Juli 1915.
Lepsius, Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei.
Tempelverlag in Potsdam. 1916. S. 31. H.
[149] Vgl. Nr. 391. H.
[150] Daraus geht hervor, daß die Tötung der Armenier vor dem
Friedensschluß erlaubt war.
[151] S. Nr. 419.
[152] Vgl. Nr. 432. H.
[153] Dem widerspricht, daß Enver Pascha (vgl. Nr. 386) die in den drei
Bezirken wohnhaften Armenier durch eine Proklamation aufforderte, dort
zu bleiben, und ihnen Sicherheit des Lebens und Eigentums garantierte.
Vgl. auch Einl. S. LXXV. Vgl. Nr. 395 und 412. H.
[154] Ist nicht erlassen worden. H.
[155] Vgl. Nr. 410. und 413. H.
[156] Vgl. Nr. 422. 426. H.
[157] Die Meldung betrifft den angeblichen Abschluß von in Berlin
zwischen türkischen und armenischen Vertretern gepflogenen
Verhandlungen durch Unterzeichnung eines Geheimfriedens. H.
[158] Nach dem unter dem Titel „A red cross flag that saved four
thousand“ von der Nile Mission Press für das American Relief Committee
in Cairo veröffentlichten Bericht.
[159] Lepsius, Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der
Türkei. Tempelverlag in Potsdam. 1916. S. 112 ff.
[160] Lepsius, Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der
Türkei. Tempelverlag in Potsdam. 1916. S. 220 ff.
[161] Der amerikanische Bericht wurde durch die Mitteilungen von Herrn
Spörri, Leiter des deutschen Waisenhauses, der nach der Zerstörung von
Wan als letzter die Stadt verlassen hat und über Rußland zurückgekehrt
ist, bestätigt. H.
[162] Das gleiche Angebot wurde dem deutschen Waisenhaus gemacht und
von Herrn Spörri angenommen; eine Wache wurde aber nicht gestellt.
[163] Sie war als Mädchen im deutschen Waisenhaus erzogen und war vom
Lande, wo die Dörfer verwüstet wurden, in die Stadt geflüchtet.
[164] Dazu schrieb mir Prediger J. Spörri, Leiter der Station Wan des
Deutschen Hilfsbundes für christl. Liebeswerk im Orient, am 7. 10. 16
aus Zürich:
„Als am 20. 4. 15 die Feindseligkeiten vor meinen Augen ausgebrochen
waren und in schauerlicher Weise auf uns geschossen wurde, war ich
gedrungen, an den Wali zu schreiben. Ich erzählte den Anfang der
Feindseligkeiten, teilte mit, daß wir dem Kugelregen ausgesetzt seien,
ersuchte, da ich annehmen mußte, das solches unmöglich nach dem Wollen
des Walis sein könne, um weitere Vermeidung solcher Handlungen und
bat, die Streitigkeiten friedlich zu ordnen. Mit meinem Schreiben ging
ich zu Dr. Usher (es war das ein gefährlicher Weg, da unaufhörlich
geschossen wurde), las ihm den Inhalt vor und veranlaßte ihn, von
seiner Seite ein Gleiches zu tun. Der Brief vom 23. 4. von Djeodet Bey
war die Antwort auf unser Schreiben. Übrigens hatte ich die Verteidiger
gebeten, sie möchten sich von der Front unserer Station zurückziehen,
da sie das Feuer auf uns zögen. Ich hatte die Genugtuung, daß mein
Wunsch erfüllt wurde. Freilich war auch so von einem Aufhören des
Feuers gegen uns nicht die Rede.“ H.
[165] Auch das Grundstück der Deutschen Mission wurde beschossen,
obwohl eine deutsche Fahne darüber wehte.
[166] Djevdet Bey ist der Sohn und Nachfolger des ausgezeichneten
Wali Tahir Pascha, der 16 Jahre lang im besten Einvernehmen mit den
Armeniern als Gouverneur des Wilajets Wan in der Stadt gelebt hatte und
Muhammedanern und Christen gleichermaßen gerecht geworden war.
[167] Nach einer Mitteilung von Herrn Spörri. H.
[168] Inzwischen traf die Nachricht ein, daß Schwester Martha Kleiß am
30. Juli in Bitlis an Typhus gestorben ist.
[169] Auch auf dem Grundstück der deutschen Mission wurden 600
türkische Frauen und Kinder untergebracht.
[170] Dies wird auch von den Deutschen, die die Belagerung mit
durchmachten, bestätigt.
[171] Bericht eines neutralen Augenzeugen, veröffentlicht vom
amerikanischen Hilfskomitee für Armenien und Syrien.
[172] Sie zählte früher über 20000 Seelen. H.