_Berlin_, 4. Dec. 45.
_Mein hochverehrter Herr und Gönner_.
Ihnen zu Liebe habe ich den Cancan gelesen, leider darf ich Ihnen ob
des Glaubens: „ich habe ihn geschrieben,“ nicht schmollen; ich plaudre
wie der Verfaßer, verspreche aber nie so zu schreiben, denn ich liebe
so wenig die Flächen Berlin’s und der großen Mongolei, wie die der
Literatur.
Hiebei eine kleine Arbeit, die Se. Majestät wohlgefällig aufgenommen
hat, ich lege sie Ihnen vor, nicht in Absicht, damit Sie dafür kämpfen,
vielmehr in Hoffnung eines freundlichen Worts für mich privatissime,
solches ist mir wünschenswertheste Anerkennung.
Mein Post-Prozeß ist gewonnen, ich reise, nehme aber vorher mit dero
gütiger Erlaubniß noch persönlichen Abschied.