_Berlin_, den 29. August 1822.
_Hochverehrter Herr!_
Ihnen, mein hoher Meister, der mich durch seine freundliche Güte zuerst
auf ungewohnter Bahn ermuthigte und stärkte, sende ich dieses erste
Produkt meines Geistes, das es wagt, allein und für sich in die Welt
zu treten. Ich möchte es fast für eine verlassene Waise erklären, denn
ich bin nichts mehr dafür zu thun im Stande und Alles andre ermangelt
ihm, selbst eine namhaftere Buchhandlung, was es nur so weit empfehlen
könnte, daß es gelesen werde. Aber Ihre gegen mich stets bewiesne Güte
ist mir ein freundlicher Stern der Hoffnung. Ihrem Schutze empfehle ich
die arme Verlassne. Ob sie dieses Schutzes würdig sey, weiß ich nicht.
Ich übergebe sie Ihnen auf Gnade und Ungnade.