19. Bild.

8. _Jos_. Halb erblindet und auf Vieren wankend, hier und da von

mitleidigen Schiffern aufgenommen, irrt Homer von Stadt zu Stadt, von Insel

zu Insel. Keine Bürgerschaft will ihn ernähren, er wird immer wieder als

lästiger Ausländer abgeschoben, die Stadtväter jeglicher Gemeinde verwahren

sich energisch dagegen, daß dieser krüppelhafte Kerl ihrer Polis

entsprossen sei. Am Strande von Jos ruht er endlich erschöpft aus.

Fischerknaben, leere Netze auf den Schultern, steigen aus Booten und necken

ihn. Geben ihm ein Rätsel auf: »Was wir gefangen haben, ließen wir zurück.

Was wir nicht gefangen haben, tragen wir bei uns.« Homer sinnt verzweifelt,

kann die Lösung nicht finden. Ein Phron ähnlicher Knabe: der Sohn des

Phron, klärt ihn auf; da sie keine Fische zu fangen vermocht, hätten sie

sich am Strande die Läuse gesucht, die Gefangenen getötet, die

Nichtgefangenen unfreiwillig nach Hause mitgenommen . . . Die Lausbuben

ziehen ab. Homer schüttelt klagend das Haupt; vor Gram, nun auch geistig

gealtert über das einfache Rätsel der Jungen gestrauchelt zu sein, stürzt

er sich von den Klippen ins Meer.

Nicht da, nicht dort · 第 25 / 41 题