Stell' Dir vor, Mutter, daß Du zu Hause bleiben müßtest, und ich müßte
in fremde Länder reisen.
Stell' Dir vor, daß mein Boot bereitliegt an der Brücke, voll geladen.
Nun denk' gut nach, Mutter, eh' Du sagst, was ich mitbringen soll für
Dich, wenn ich zurückkomme.
* * * * *
Mutter, willst Du Haufen und Haufen von Gold?
Dort an den Ufern goldener Ströme sind Felder voll goldener Ernten.
Und in den Schatten des Waldpfads tropfen die goldnen Champablüten auf
den Weg.
Ich will sie sammeln, alle für Dich, in vielen hundert Körben.
Mutter, willst Du Perlen so groß wie Regentropfen im Herbst?
Ich will hinüberfahren nach der Perleninsel.
Dort zittern im frühen Morgenlicht Perlen auf den Wiesenblumen, Perlen
tropfen ins Gras, und Perlen sind verspritzt im Sand vom Gischt der
wilden Meereswogen.
Mein Bruder soll ein Paar Rösser haben mit Flügeln, um mit den Wolken zu
fliegen.
Für Vater werd' ich eine Zauberfeder mitbringen, die, ohne daß er es
weiß, von selber schreiben wird.
Für dich, Mutter, muß ich das Kästlein und das Kleinod haben, das sieben
Königen ihre Königreiche kostet.