Kind, wie glücklich sitzest Du im Staub und spielst mit einem
zerbrochnen Zweig den ganzen Morgen.
Ich lächle über Dein Spiel mit diesem kleinwinzigen, zerbrochnen
Zweiglein.
Ich bin eifrig bei meinen Rechnungen, stundenlang Zahlen
zusammenzählend.
Vielleicht schaust Du auf mich und denkst: »Was für ein dummes Spiel,
=damit= Deinen Morgen zu verderben?«
Kind, ich habe die Kunst vergessen, in Stöcke und Sandhügel vertieft zu
sein.
Ich suche nach teurem Spielzeug und sammle Klumpen von Gold und Silber.
Was immer Du findest, Du schaffst Dir damit Deine frohen Spiele; ich
verschwende meine Zeit und Kraft an Dinge, die ich niemals erreiche.
In meinem schwanken Boot kämpf' ich, der Sehnsucht Meer zu durchkreuzen
und vergesse, daß auch ich ein Spiel spiele.