SPIELZEUG

Kind, wie glücklich sitzest Du im Staub und spielst mit einem

zerbrochnen Zweig den ganzen Morgen.

Ich lächle über Dein Spiel mit diesem kleinwinzigen, zerbrochnen

Zweiglein.

Ich bin eifrig bei meinen Rechnungen, stundenlang Zahlen

zusammenzählend.

Vielleicht schaust Du auf mich und denkst: »Was für ein dummes Spiel,

=damit= Deinen Morgen zu verderben?«

Kind, ich habe die Kunst vergessen, in Stöcke und Sandhügel vertieft zu

sein.

Ich suche nach teurem Spielzeug und sammle Klumpen von Gold und Silber.

Was immer Du findest, Du schaffst Dir damit Deine frohen Spiele; ich

verschwende meine Zeit und Kraft an Dinge, die ich niemals erreiche.

In meinem schwanken Boot kämpf' ich, der Sehnsucht Meer zu durchkreuzen

und vergesse, daß auch ich ein Spiel spiele.

Der zunehmende Mond · 第 17 / 63 题