(Ein Festzug, mit Musikanten, dem Priester und Ratefreund an der
Spitze, tritt auf; ein Rabe bläst schrill und falsch die Flöte.)
+Ratefreund+ (fährt den Raben an):
So gib’s doch auf, dich zu gehaben!
Ich hörte viel, was mich entsetzt.
+Doch+ nie solch flötengellen Raben!
(zum Priester):
Priester, ans Werk, und opfre jetzt!
+Priester+:
Wohlan ... Wo sind die Opfergaben?
(Ein Knabe überreicht ihm Korb und Weihwasser) Mit feierlicher
Monotonie:
Fleht zu der Vogelherdbeschützerin,
Zum Habicht fleht, der überm Hause wacht,
Zu den olympischen Vögeln all und Vögelinnen!
+Chor+ (respondierend):
Sei mir gegrüßt, Herr, Sunionhabicht du!
+Priester+:
Und fleht zum pythischen und delischen Schwan,
Zu Mutter Leto aus dem Wachtelland,
Zur bunten Distelfinkin Artemis!
+Ratefreund+:
Auch Disteln sind kein übles Jagdrevier!
+Priester+:
Zum phrygischen Weinbergspatz, zur Straußin fleht,
Die aller Wesen große +Mutter+ ist!
+Ratefreund+:
So wie der Strauß, der Krieg, der Dinge +Vater+.
+Priester+:
Fleht, daß sie uns, den Wolkenkuckucksheimern,
Schutz und Gesundheit allezeit verleihn,
Uns und den Bundesfreunden!
+Ratefreund+ (belustigt):