2. dass nur ein einziger Gegenstand unter ihn falle.

Da nun schon der erste dieser Sätze falsch ist, so ist der Ausdruck

»der grösste ächte Bruch« sinnlos.

[92] Siehe Anm. auf S. 87 u. 88.

[93] Satz ohne Allgemeinheit.

[94] Vergl. B. Erdmann, die Axiome der Geometrie S. 164.

[95] Wenn n keine Anzahl ist, so gehört nur n selbst der mit n endenden

natürlichen Zahlenreihe an. Man stosse sich nicht an dem Ausdrucke!

[96] E. Schröder scheint a. a. O. S. 63 diesen Satz als Folge einer

auch anders denkbaren Bezeichnungsweise anzusehen. Es macht sich auch

hier der Uebelstand bemerkbar, der seine ganze Darstellung dieser

Sache beeinträchtigt, dass man nicht recht weiss, ob die Zahl ein

Zeichen ist, und was dann dessen Bedeutung, oder ob sie eben diese

Bedeutung ist. Daraus, dass man verschiedene Zeichen festsetzt, sodass

nie dasselbe wiederkehrt, folgt noch nicht, dass diese Zeichen auch

Verschiedenes bedeuten.

[97] Grundlagen einer allgemeinen Mannichfaltigkeitslehre. Leipzig,

1883.

[98] Dieser Ausdruck kann der früher hervorgehobenen Objectivität des

Begriffes zu widersprechen scheinen; aber subjectiv ist hier nur die

Benennung.

[99] Das Beobachten schliesst selbst schon eine logische Thätigkeit ein.

[100] A. a. O. Bd. II. S. 670.

[101] A. a. O. III. S. 39 u. ff.

[102] S. 43 sagt er, dass ein synthetischer Satz nur dann nach dem

Satze des Widerspruchs eingesehen werden kann, wenn ein andrer

synthetischer Satz vorausgesetzt wird.

[103] Ebenso, wenn die Merkmale durch »oder« verbunden sind.

[104] A. a. O. III, S. 82.

[105] Sie soll jedoch nicht nur die logische Form wie die boolesche

Bezeichnungsweise, sondern auch einen Inhalt auszudrücken im Stande

sein.

[106] Begriffsschrift, Halle a/S. 1870, S. 86, Formel 133.

[107] Diesen Beweis wird man immer noch viel zu weitläufig finden, ein

Nachtheil, der vielleicht die fast unbedingte Sicherheit vor einem

Fehler oder einer Lücke mehr als aufzuwiegen scheint. Mein Zweck war

damals Alles auf die möglichst geringe Zahl von möglichst einfachen

logischen Gesetzen zurückzuführen. Infolge dessen wendete ich nur eine

einzige Schlussweise an. Ich wies aber schon damals im Vorworte S. VII

darauf hin, dass für die weitere Anwendung es sich empfehlen würde,

mehr Schlussweisen zuzulassen. Dies kann geschehen ohne der Bündigkeit

der Schlusskette zu schaden, und so lässt sich eine bedeutende

Abkürzung erreichen.

[108] A. a. O. S. 6 u. 7.

[109] A. a. O. S. 106 u. 107.

[110] A. a. O. § 35.

[111] A. a. O. S. 5. Aehnlich E. Kossak, a. a. O. S. 17 unten.

[112] Aehnlich steht es bei _Cantors_ unendlichen Anzahlen.

[113] Auf einem andern Wege möchte sie immerhin streng bewiesen werden

können.

[114] A. a. O. S. 18.

[115] Das thut Hankel eigentlich schon durch den Gebrauch der Gleichung

Θ (c, b) = a.

[116] A. a. O. S. 29.

[117] Mit demselben Rechte könnten wir auch ein gewisses

Electricitätsquantum, einen gewissen Flächeninhalt u. s. w. zu

Quadratwurzeln aus -1 wählen, müssten diese verschiedenen Wurzeln dann

auch selbstverständlich verschieden bezeichnen. Dass man so beliebig

viele Quadratwurzeln aus -1 scheinbar schaffen kann, wird weniger

verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Bedeutung der Quadratwurzel

nicht schon vor diesen Festsetzungen unveränderlich feststand, sondern

durch sie erst mitbestimmt wird.

[118] Vergl. Kossak a. a. O. S. 17.

[119] A. a. O. S. 17.

[120] Man vergleiche über den Ausdruck »Vorstellung« § 27, über

»Gruppe« das in Bezug auf »Aggregat« § 23 u. § 25 Gesagte, über die

Gleichheit der Elemente §§ 34-39.

[121] Der Einfachheit wegen sehe ich hier vom Incommensurabeln ab.

[122] Ein leichter Ueberschlag zeigt, dass dazu Millionen Jahre lange

nicht hinreichen würden.

[123] Man könnte sie auch formal nennen. Doch ist sie ganz verschieden

von der oben unter diesem Namen beurtheilten.

[124] Ich will hiermit gar nicht leugnen, dass wir ohne sinnliche

Eindrücke dumm wie ein Brett wären und weder von Zahlen noch von

sonst etwas wüssten; aber dieser psychologische Satz geht uns hier

gar nichts an. Wegen der beständigen Gefahr der Vermischung zweier

grundverschiedener Fragen hebe ich dies nochmals hervor.

[125] Der Unterschied entspricht dem zwischen »blau« und »die Farbe des

Himmels«.

TH. SCHATZKY BUCHDR., BRESLAU, WALLSTR. 14b.

Die Grundlagen der Arithmetik Eine logische mathematische Untersuchung über den Begriff der Zahl · 第 24 / 26 题