In Bezug auf die Aepfel, welche ein Wachsen der Nasen verursachen, und
die Nüsse, durch welche die Nasen wieder klein werden, vergleiche man
die Geschichte des Fortunatus und seiner Söhne (s. Zachers Artikel
»Fortunatus« in der Encyklopädie von Ersch und Gruber) und Grimm Nr.
122, Zingerle Tirols Volksdichtungen =II=, 73, Curtze Volksüberlieferungen
aus Waldeck S. 34, Campbell =Popular tales of the West Highlands= Nr. 10,
das finnische Märchen aus Salmelainens Sammlung (=I=, 4.) bei Asbjörnsen
und Gräße Nord und Süd S. 145, das rumänische im Ausland 1856, S. 716,
Nr. 8. K.
Berichtigungen und Zusätze.
S. 34 Z. 1 u. 18 v. o. l. drei Eier von einer schwarzen Henne
st. drei schwarze Hühnereier (die es ja nicht giebt!)
S. 117 Z. 2 v. o. l. alsdann st. aldann.
S. 127 Anm. 2 l. Oesel st. Desel.
S. 174 Die in den Verhandlungen der gelehrten ehstn. Gesellschaft
zu Dorpat abgedruckte Kreutzwaldsche Uebersetzung
des Märchens vom dankbaren Königssohn ist verglichen
worden; der ehstnische Text hat in der helsingforser
Sammlung verschiedene Zusätze erhalten. Uebersetzungen
anderer ehstnischer Märchen haben mir nicht vorgelegen.
S. 174 Z. 2 v. u. fehlt »zu« vor: ihm.
S. 184 Nota. In Beziehung auf das weiße Pferd bemerkt Neus
zu der Sage von =Issi teggi= (Selbst gethan) im illustrirten
Revalschen Almanach für 1856, daß das weiße
Pferd in heidnischer Zeit, wie bei andern Völkern, so
auch wohl bei den Ehsten, für besonders heilig galt und
daher seit Einführung des Christentums für besonders
teuflisch.
S. 188 Z. 15 v. o. l. Im st. Ich.
S. 229 Z. 3 v. u. l. fast immer st. meist.
S. 354 Z. 8 v. u. l. einander st. eiander.