23. Dudelsack-Tiidu.

In Bezug auf die Aepfel, welche ein Wachsen der Nasen verursachen, und

die Nüsse, durch welche die Nasen wieder klein werden, vergleiche man

die Geschichte des Fortunatus und seiner Söhne (s. Zachers Artikel

»Fortunatus« in der Encyklopädie von Ersch und Gruber) und Grimm Nr.

122, Zingerle Tirols Volksdichtungen =II=, 73, Curtze Volksüberlieferungen

aus Waldeck S. 34, Campbell =Popular tales of the West Highlands= Nr. 10,

das finnische Märchen aus Salmelainens Sammlung (=I=, 4.) bei Asbjörnsen

und Gräße Nord und Süd S. 145, das rumänische im Ausland 1856, S. 716,

Nr. 8. K.

Berichtigungen und Zusätze.

S. 34 Z. 1 u. 18 v. o. l. drei Eier von einer schwarzen Henne

st. drei schwarze Hühnereier (die es ja nicht giebt!)

S. 117 Z. 2 v. o. l. alsdann st. aldann.

S. 127 Anm. 2 l. Oesel st. Desel.

S. 174 Die in den Verhandlungen der gelehrten ehstn. Gesellschaft

zu Dorpat abgedruckte Kreutzwaldsche Uebersetzung

des Märchens vom dankbaren Königssohn ist verglichen

worden; der ehstnische Text hat in der helsingforser

Sammlung verschiedene Zusätze erhalten. Uebersetzungen

anderer ehstnischer Märchen haben mir nicht vorgelegen.

S. 174 Z. 2 v. u. fehlt »zu« vor: ihm.

S. 184 Nota. In Beziehung auf das weiße Pferd bemerkt Neus

zu der Sage von =Issi teggi= (Selbst gethan) im illustrirten

Revalschen Almanach für 1856, daß das weiße

Pferd in heidnischer Zeit, wie bei andern Völkern, so

auch wohl bei den Ehsten, für besonders heilig galt und

daher seit Einführung des Christentums für besonders

teuflisch.

S. 188 Z. 15 v. o. l. Im st. Ich.

S. 229 Z. 3 v. u. l. fast immer st. meist.

S. 354 Z. 8 v. u. l. einander st. eiander.

Ehstnische Märchen · 第 69 / 69 题