=Joseph.=
Nu wer dä?
=Wirt.=
Viel tapfere Herren, Frau'n und Mann,
die fast alle gehören daran.
=Joseph.=
Nu, da rutschen mer aa mit na.
=Wirt.=
Von Rom, der großen mächtigen Stadt
und von der kaiserlichen Majestat.
Drum traut und glaubt mir,
ihr könnt keine Herberge bekommen allhier,
weil alles ist genommen ein
von kaiserlichen Abgesandten, die allhier sein.
=Joseph.=
Hörst de, Maria, gieh du naa,
weil ich nischt richten kaa.
=Maria.=
Herr Wirt, ich bitte Euch durch Gott,
betrachtet meine große Not,
Den Zustand, den es hat mit mir.
Vergönnt mir doch ein Oertlein hier,
ein Oertlein, mir bequem,
damit ich keinen Schaden nehm.
=Wirt.=
Ich weiß euch anders keinen Rat,
von wegen der kaiserlichen Majestat.
Wollt ihr aber verlieb nehmen mit dem Stall,
so geht hinein,
Derselbe soll euch vergunnet sein.
=Maria.=
Ach, was soll ich in dem Stall bei dem unvernünftgen Vieh,
und ist zu groß die Kält allhie.
=Wirt.=
Ihr hört ja wohl, wie sichs verhält,
drum sag ich euch zum letzten Mal,
vergunnet soll euch sein der Stall;
ich kann euch anders helfen nicht,
so helft euch, wie ihr könnt und wißt.
(Ab ins Haus.)
=Joseph.=
Maria, es ist halt Gottes Geschick,
wir frommen Leut haben halt kein Glück.
Wir wollen uns uf e Winkele machen,
Gott wird schicken alle die Sachen,
er wird uns nehmen in seine Hut
und wird uns halten für recht und gut.
(Sie gehen hinter das Haus ab.)