Die echte große Dichtung sucht nicht die Aktualität, sie ist aktuell.
Wassermann zeigt uns in seinem Roman den Zusammenbruch der geistigen,
sittlichen und ästhetischen Kultur des Kapitalismus. Er malt diese
Kultur in den verlockendsten Farben und läßt uns den Wurm sehen, der in
ihr nagt. Sein Held wird erst das Opfer, dann der Richter der liebeleer
gewordenen Welt, und darnach der Verkünder einer neuen Zukunft. Das Buch
ist hinreißend durch Geist, Abenteuer und Verlockung: es dringt in das
Letzte der Seelen und verwandelt sie und uns.