65. DER NASEWEISE BELLO.

In einem Stalle wohnten fünf kleine Hunde mit ihrer Mutter. Alle

waren schön weiß mit braunen Flecken. Sie spielten lustig umher und

lernten auch von der Mutter Ratten und Mäuse fangen.

Nur einer der Kleinen wollte nicht folgen. Er wollte auch nicht mit

seinen Geschwistern spielen, sondern trieb sich lieber draußen herum.

Einmal war Bello--so hieß der kleine--wieder hinausgeschlichen. Bei

der Türe stand ein Topf voll schwarzer Farbe. Bello wollte gerne

wissen, was darin wäre, und so steckte er seine Nase hinein. Aber, o

weh! er kam mit dem Kopfe zu Weit hinein und warf den Topf um. Jetzt

war er über und über mit schwarzer Farbe bedeckt. Langsam ging er

zurück und blieb mit hängendem Kopf auf der Türschwelle sitzen. Seine

Mutter und seine Geschwister schämten sich des schmutzigen,

naseweisen Bello.

Hin und Her: Ein Buch für die Kinder · 第 71 / 106 题