Ernst konnte das Naschen nicht lassen. Er ging oft an den Schrank, um
Zucker zu naschen. Die Mutter schalt, aber es half nicht.
Eines Tages ging Ernst in die Scheune. An der Wand hing etwas Rotes.
Ernst sagte: "Oh, hier hat die Mutter Zuckerzeug versteckt. Ich
sollte es nicht finden!" Schnell kletterte er auf einen Stuhl, um es
zu holen. Er biß gierig hinein. Aber, o weh, es verbrannte seinen
Mund. Er ließ das Zuckerzeug fallen und schrie laut. Nun kam die
Mutter und gab ihm einen Trunk Wasser. Was Ernst naschte, war nicht
Zucker gewesen. Es war roter Pfeffer.
Ernst naschte nie wieder.