17. DAHEIM.

Hurra, die Schule ist aus! Schnell eile ich nach Hause, denn die

Mutter wartet schon auf mich. Sie hat ja mancherlei Arbeit, die ich

für sie besorgen kann. Erst bekomme ich aber ein großes Stück

Butterbrot. Wenn ich das gegessen habe, hole ich Kleinholz aus dem

Keller. Damit macht die Mutter das Feuer im Küchenofen an für das

Abendessen. Dann gehe ich zum Metzger, um das Fleisch heimzubringen,

das der Vater am Morgen bestellt hat. Auf dem Wege bringe ich aus dem

Kramladen Seife mit und Streichhölzchen. Auch sonst muß ich der

Mutter in der Küche noch zur Hand gehen. Ich tue es gerne, denn ich

habe mein Mütterlein lieb. Wenn ich alles besorgt habe, darf ich eine

Weile auf der Straße mit anderen Kindern spielen.

Bald ist es Zeit zum Abendessen geworden. Richtig, da ruft mich schon

die Mutter. Der Vater ist nun auch schon nach Hause gekommen, und

meine älteren Geschwister sind ebenfalls da. Wir sitzen jetzt alle um

den großen Tisch im Eßzimmer, und der Vater erzählt, was er während

des Tages in der Stadt gehört und gesehen hat. Nach dem Essen nimmt

der Vater die Zeitung, und meine kleine Schwester und ich machen

unsere Schularbeiten. Da muß manchmal die liebe Mama ein wenig

helfen. Später liest sie uns eine schöne Geschichte vor, oder spielt

mit uns Domino und Lotto.

Ich glaube, es ist nirgends schöner als abends daheim.

Hin und Her: Ein Buch für die Kinder · 第 22 / 106 题