Theobald (tritt hinter einem Schrank hervor). Wozu, Meister? Ich
kann's auch heute hören!
Caspar Bernauer (zu Agnes). Da siehst du jetzt!
Theobald. Scheltet sie nicht! Ich selbst bin schuld! Ich hätte
Euch nicht folgen sollen! Diesmal nicht!
Agnes. Theobald, es tut mir weh!
Theobald. Ich weiß, Jungfer, ich weiß! Und ich fühl's ja auch, daß
ich--Du mein Gott, ich darf ja nicht einmal von Unglück sprechen, Ihr
könnt mir ja gar nicht beschieden sein, ich brauche Euch ja nur
anzusehen, um das zu erkennen. Meister--darf ich ein wenig
fortgehen? In einer Stunde bin ich wieder da, um diese Zeit kommen
so nicht viele! (Er faßt Agnes Hand.) Agnes, ich wollte, ich könnt'
einem andern meine Liebe zu Euch abtreten, nicht um mein Herz zu
erleichtern, o Gott, nein, es wäre das größte Opfer, das ich bringen
könnte, und ich brächte es nur, um Euch glücklich zu machen, aber
glücklich würdet Ihr, das glaubt mir, wenn das, was (er schlägt sich
auf die Brust) hier glüht, eine bessere Brust schwellte! (Ab.)