=Rheinisch-Westfälische Zeitung=: Helene von Mühlau hat mit
gewohnter Sicherheit diese „Fabel“ in eine vornehm geschilderte
Umgebung gestellt; sie wägt das Künstlermilieu fein gegen die
Gesellschaftswelt der Offiziersehen ab und dringt zur reinen
Menschlichkeit vor, wenn sie zeigt, was Maske ist und Maske bleiben
muß. Das Frauenhafte an dem Buch ist vor allem das Glücksstreben, das
die Künstlerin schließlich als Lebensinhalt empfindet, während der Mann
doch das Wirken über das Glück stellt.
=Neue Freie Presse=: Das Porträt dieser Frau ist mit aller
psychologischen Feinfühligkeit, die man an Helene von Mühlau kennt,
gezeichnet.