=Kölnische Zeitung=: ... Ein reizvoll humoristisches Buch. Die von
uns wiederholt anerkannte Schriftstellerin erzählt uns von einem in
mittlern Lebensjahren stehenden Hauptmann und Stationschef in einer
afrikanischen Kolonie, der ursprünglich entschiedener Ehefeind war,
aber in der Einsamkeit seiner Kolonie und bei der schlechten leiblichen
Versorgung langsam auf den Gedanken gerät, die Ehe möchte für ihn doch
der bessere Teil sein. Das Buch steht ganz erheblich über der Stufe
einer gewöhnlichen lustigen Humoreske dadurch, daß in diesem komischen
Hauptmann und Stationschef mit tieferm psychologischen Blick ein echt
deutscher Männercharakter gezeichnet wird, wobei über dem Ganzen
der Hauch eines hinter aller Komik deutlich durchleuchtenden warmen
Gemütslebens sich angenehm erkennbar macht. Man lacht nicht einfach
über die lustige Geschichte, sondern man hat auch den Genuß, daß hier
mit gutem Geschmack deutsches Wesen nach der drolligen Seite lebensecht
beleuchtet wird.