»Bei Königgrätz,« so erzählte Bismarck, »hatte ich nur noch eine
einzige Zigarre in der Tasche, und die hütete ich während der
ganzen Schlacht wie ein Geizhals seinen Schatz. Ich gönnte sie mir
augenblicklich selbst noch nicht. Mit glühenden Farben malte ich
mir die wonnige Stunde aus, in der ich sie nach der Schlacht in
Siegesruhe rauchen wollte. Aber ich hatte mich verrechnet. Ich sah
einen armen verwundeten Dragoner. Hilflos lag er da, beide Arme
waren ihm zerschmettert, und er wimmerte nach einer Erquickung;
ich suchte in allen Taschen nach, und das nützte ihm nichts. Doch
halt, ich hatte ja noch eine kostbare Zigarre! Die rauchte ich ihm
an und steckte sie ihm zwischen die Zähne. Das dankbare Lächeln des
Unglücklichen hätte man sehen sollen. ~So köstlich hat mir keine
Zigarre geschmeckt, als diese, die ich — nicht rauchte!~«