Was hab' ich noch mit euch zu tun:
mit dir, du Frau, mit dir, du Mann;
der ich mich selbst nicht trösten kann,
vergrämt und grau
muß fremd in fremdem Bette ruhn.
Wie bang ich dann verloren bin
in fremdem Zug zu fremder Zeit
und ohne Sinn getragen hin
von jeder Heimat weit, so weit --
kein Haus hält still, kein Waldrand will
den Weg zurück Gefährte sein,
und Sterne stehn auf Bergen stumm --
ich aber muß, vor Angst ganz klein,
in einen fremden Raum hinein;
der wächst wie Dornen rings herum.
Und bin mit keinem Ding vereint,
so schlaflos fremd in fremdem Bette
und noch den eignen Füßen feind,
und warte, daß mich Gott errette . . .
Die Wagen rollen immerzu
hin durch mein Herz, die ganze Nacht,
auf falschem Gleis zu falscher Ruh,
und bang am Wagenfenster wacht,
der sich verirrte -- Bruder du
im gleichen Bann,
daß nichts, daß nichts ihn trösten kann,
verängstet fremd in fremdem Bett
und schlummerlos als wie geschnürt
auf das verhaßte Henkers-Brett,
von dem kein Flügel ihn entführt --
Groß Tore drohn. Spitz schielt ein Licht
mit bösem Auge unerlöst.
Der Morgen wie ein Grab aufbricht,
in das ein fremder Tod mich stößt.