In die große Stadt mochte Gott nicht mit mir gehen:
er hat mich bis an die Grenze gebracht; am Kreuz mit dem
goldbeschriebenen Stein,
das ihm mein Vater auf unserm Felde weihte, blieb er plötzlich
stehen,
gab mir noch ein Lied seiner Augen zum Geleite, schwand ins Geriesel
der Silberpappel und ließ mich
allein. -- -- --
Aber hier ist immer ein Flackern auf Tennisplätzen,
kommt immer abends aus Gartenbühnen der Stimmen Sturz;
Hunde (ach mein sehr geliebter Wolf daheim!) nicht mehr als einer
Tapete Fetzen
unbeachtet vorbeigeweht, und jedes Bild und Zeichen so
herzzerreißend kurz!
Willst du dich einem hingeben, steigt vom andern
schon der Schein herauf und leuchtet und blitzt -- und zerstiebt
. . .
Tausend Gesichter hat meine Stube, immer entblößt sich eine neue
Scham, und ich muß ewig wandern,
o warum verließ mich Gott, der die Dinge deutlich machte, daß er
jede Geste mit ihrer eignen Güte
nahm und festhält und unverlierbar liebt!