1876 erschienen „Biblische Bilder“ mit Versen von Julius Sturm bei F.
Riehm in Basel. Elf dieser Holzschnitte stammen aus den Jahren 1850
bis 1855 und sind für die kleinen Schriften Löschkes: „An der Krippe
zu Bethlehem“, „Kreuz und Grab des Erlösers“ u. a. gezeichnet worden,
fanden aber dort keine Aufnahme. Wir nennen nur: „Die Hirten und Kinder
an der Krippe“ und „Die Flucht nach Ägypten“, beide lehnen sich an
Rembrandtsche Kompositionen an. „Lasset die Kindlein zu mir kommen!“
-- wie oft hat er diesen Gegenstand behandelt! Immer weiß er ihm eine
neue Seite abzugewinnen. „Der gute Hirt“ in diesem Buche ist von E.
Peschel gezeichnet. Das reizvollste Blatt in dieser Folge ist „Herr,
bleibe bei uns“; durchaus deutsch in der Auffassung ist hier besonders
die Landschaft und von entzückender Schönheit. Derselbe Verlag brachte
gleichzeitig „Kinderleben“ in Bild und Wort, mit Versen von Jul. Sturm.
Es sind die Holzschnitte aus den Löschkeschen kleinen Büchern von
1850 bis 1853: „Was bringt die Botenfrau“, „Kraut und Rüben“ und die
„Familienlieder“, Werke, die wir schon früher erwähnten.
[Illustration: Abb. 119. +Es kostet viel, ein Christ zu sein.+