Mit dem Auftreten der Zoë als Arzt erwache bei uns, sagten wir bereits,
ein neues Interesse. Wir würden gespannt sein zu erfahren, ob eine
solche Heilung, wie sie von ihr an Hanold vollzogen wird, begreiflich
oder überhaupt möglich ist, ob der Dichter die Bedingungen für das
Schwinden eines Wahnes ebenso richtig erschaut hat wie die seiner
Entstehung.
Ohne Zweifel wird uns hier eine Anschauung entgegentreten, die dem vom
Dichter geschilderten Falle solches prinzipielle Interesse abspricht und
kein der Aufklärung bedürftiges Problem anerkennt. Dem Hanold bleibe
nichts anderes übrig, als seinen Wahn wieder aufzulösen, nachdem das
Objekt desselben, die vermeintliche »Gradiva« selbst, ihn der
Unrichtigkeit all seiner Aufstellungen überführe und ihm die
natürlichsten Erklärungen für alles Rätselhafte, z. B. woher sie seinen
Namen wisse, gebe. Damit wäre die Angelegenheit logisch erledigt; da
aber das Mädchen ihm in diesem Zusammenhange ihre Liebe gestanden, lasse
der Dichter, gewiß zur Befriedigung seiner Leserinnen, die sonst nicht
uninteressante Erzählung mit dem gewöhnlichen glücklichen Schluß, der
Heirat, enden. Konsequenter und ebenso möglich wäre der andere Schluß
gewesen, daß der junge Gelehrte nach der Aufklärung seines Irrtums mit
höflichem Danke von der jungen Dame Abschied nehme und die Ablehnung
ihrer Liebe damit motiviere, daß er zwar für antike Frauen aus Bronze
oder Stein und deren Urbilder, wenn sie dem Verkehr erreichbar wären,
ein intensives Interesse aufbringen könne, mit einem zeitgenössischen
Mädchen aus Fleisch und Bein aber nichts anzufangen wisse. Das
archäologische Phantasiestück sei eben vom Dichter recht willkürlich mit
einer Liebesgeschichte zusammengekittet worden.
Indem wir diese Auffassung als unmöglich abweisen, werden wir erst
aufmerksam gemacht, daß wir die an Hanold eintretende Veränderung nicht
nur in den Verzicht auf den Wahn zu verlegen haben. Gleichzeitig, ja
noch vor der Auflösung des letzteren, ist das Erwachen des
Liebesbedürfnisses bei ihm unverkennbar, das dann wie selbstverständlich
in die Werbung um das Mädchen ausläuft, welches ihn von seinem Wahn
befreit hat. Wir haben bereits hervorgehoben, unter welchen Vorwänden
und Einkleidungen die Neugierde nach ihrer leiblichen Beschaffenheit,
die Eifersucht und der brutale männliche Bemächtigungstrieb sich bei ihm
mitten im Wahne äußern, seitdem die verdrängte Liebessehnsucht ihm den
ersten Traum eingegeben hat. Nehmen wir als weiteres Zeugnis hinzu, daß
am Abend nach der zweiten Unterredung mit der Gradiva ihm zuerst ein
lebendes weibliches Wesen sympathisch erscheint, obwohl er noch seinem
früheren Abscheu vor Hochzeitsreisenden die Konzession macht, die
Sympathische nicht als Neuvermählte zu erkennen. Am nächsten Vormittag
aber macht ihn ein Zufall zum Zeugen des Austausches von Zärtlichkeiten
zwischen diesem Mädchen und seinem vermeintlichen Bruder, und da zieht
er sich scheu zurück, als hätte er eine heilige Handlung gestört. Der
Hohn auf »August und Grete« ist vergessen, der Respekt vor dem
Liebesleben bei ihm hergestellt.
So hat der Dichter die Lösung des Wahnes und das Hervorbrechen des
Liebesbedürfnisses innigst miteinander verknüpft, den Ausgang in eine
Liebeswerbung als notwendig vorbereitet. Er kennt das Wesen des Wahnes
eben besser als seine Kritiker, er weiß, daß eine Komponente von
verliebter Sehnsucht mit einer Komponente des Sträubens zur Entstehung
des Wahnes zusammengetreten sind, und er läßt das Mädchen, welches die
Heilung unternimmt, die ihr genehme Komponente im Wahne Hanolds
herausfühlen. Nur diese Einsicht kann sie bestimmen, sich seiner
Behandlung zu widmen, nur die Sicherheit, sich von ihm geliebt zu
wissen, sie bewegen, ihm ihre Liebe zu gestehen. Die Behandlung besteht
darin, ihm die verdrängten Erinnerungen, die er von innen her nicht
freimachen kann, von außen her wiederzugeben; sie würde aber keine
Wirkung äußern, wenn die Therapeutin dabei nicht auf die Gefühle
Rücksicht nehmen, und die Übersetzung des Wahnes nicht schließlich
lauten würde: Sieh', das bedeutet doch alles nur, daß du mich liebst.
Das Verfahren, welches der Dichter seine Zoë zur Heilung des Wahnes bei
ihrem Jugendfreunde einschlagen läßt, zeigt eine weitgehende
Ähnlichkeit, nein, eine volle Übereinstimmung im Wesen, mit einer
therapeutischen Methode, welche Dr. _J. Breuer_ und der Verfasser im
Jahre 1895 in die Medizin eingeführt haben, und deren Vervollkommnung
sich der letztere seitdem gewidmet hat. Diese Behandlungsweise, von
_Breuer_ zuerst die »kathartische« genannt, vom Verfasser mit Vorliebe
als »analytische« bezeichnet, besteht darin, daß man bei den Kranken,
die an analogen Störungen wie der Wahn Hanolds leiden, das Unbewußte,
unter dessen Verdrängung sie erkrankt sind, gewissermaßen gewaltsam zum
Bewußtsein bringt, ganz so wie es die Gradiva mit den verdrängten
Erinnerungen an ihre Kinderbeziehungen tut. Freilich, die Gradiva hat
die Erfüllung dieser Aufgabe leichter als der Arzt, sie befindet sich
dabei in einer nach mehreren Richtungen ideal zu nennenden Position. Der
Arzt, der seinen Kranken nicht von vornherein durchschaut und nicht als
bewußte Erinnerung in sich trägt, was in jenem unbewußt arbeitet, muß
eine komplizierte Technik zu Hilfe nehmen, um diesen Nachteil
auszugleichen. Er muß es lernen, aus den bewußten Einfällen und
Mitteilungen des Kranken mit großer Sicherheit auf das Verdrängte in ihm
zu schließen, das Unbewußte zu erraten, wo es sich hinter den bewußten
Äußerungen und Handlungen des Kranken verrät. Er bringt dann Ähnliches
zu stande, wie es Norbert Hanold am Ende der Erzählung selbst versteht,
indem er sich den Namen »Gradiva« in »Bertgang« rückübersetzt. Die
Störung schwindet dann, während sie auf ihren Ursprung zurückgeführt
wird; die Analyse bringt auch gleichzeitig die Heilung.
Die Ähnlichkeit zwischen dem Verfahren der Gradiva und der analytischen
Methode der Psychotherapie beschränkt sich aber nicht auf diese beiden
Punkte, das Bewußtmachen des Verdrängten und das Zusammenfallen von
Aufklärung und Heilung. Sie erstreckt sich auch auf das, was sich als
das Wesentliche der ganzen Veränderung herausstellt, auf die Erweckung
der Gefühle. Jede dem Wahne Hanolds analoge Störung, die wir in der
Wissenschaft als Psychoneurose zu bezeichnen gewohnt sind, hat die
Verdrängung eines Stückes des Trieblebens, sagen wir getrost des
Sexualtriebes, zur Voraussetzung, und bei jedem Versuch, die unbewußte
und verdrängte Krankheitsursache ins Bewußtsein einzuführen, erwacht
notwendig die betreffende Triebkomponente zu erneutem Kampf mit den sie
verdrängenden Mächten, um sich mit ihnen oft unter heftigen
Reaktionserscheinungen zum endlichen Ausgang abzugleichen. In einem
Liebesrezidiv vollzieht sich der Prozeß der Genesung, wenn wir alle die
mannigfaltigen Komponenten des Sexualtriebes als »Liebe« zusammenfassen,
und dies Rezidiv ist unerläßlich, denn die Symptome, wegen deren die
Behandlung unternommen wurde, sind nichts anderes als Niederschläge
früherer Verdrängungs- oder Wiederkehrkämpfe und können nur von einer
neuen Hochflut der nämlichen Leidenschaften gelöst und weggeschwemmt
werden. Jede psychoanalytische Behandlung ist ein Versuch, verdrängte
Liebe zu befreien, die in einem Symptom einen kümmerlichen
Kompromißausweg gefunden hatte. Ja, die Übereinstimmung mit dem vom
Dichter geschilderten Heilungsvorgang in der »Gradiva« erreicht ihre
Höhe, wenn wir hinzufügen, daß auch in der analytischen Psychotherapie
die wiedergeweckte Leidenschaft, sei sie Liebe oder Haß, jedesmal die
Person des Arztes zu ihrem Objekte wählt.
Dann setzen freilich die Unterschiede ein, welche den Fall der Gradiva
zum Idealfall machen, den die ärztliche Technik nicht erreichen kann.
Die Gradiva kann die aus dem Unbewußten zum Bewußtsein durchdringende
Liebe erwidern, der Arzt kann es nicht; die Gradiva ist selbst das
Objekt der früheren, verdrängten Liebe gewesen, ihre Person bietet der
befreiten Liebesstrebung sofort ein begehrenswertes Ziel. Der Arzt ist
ein Fremder gewesen und muß trachten, nach der Heilung wieder ein
Fremder zu werden; er weiß den Geheilten oft nicht zu raten, wie sie
ihre wiedergewonnene Liebesfähigkeit im Leben verwenden können. Mit
welchen Auskunftsmitteln und Surrogaten sich dann der Arzt behilft, um
sich dem Vorbild einer Liebesheilung, das uns der Dichter gezeichnet,
mit mehr oder weniger Erfolg zu nähern, das anzudeuten, würde uns viel
zu weit weg von der uns vorliegenden Aufgabe führen. --
Nun aber die letzte Frage, deren Beantwortung wir bereits einigemal aus
dem Wege gegangen sind. Unsere Anschauungen über die Verdrängung, die
Entstehung eines Wahnes und verwandter Störungen, die Bildung und
Auflösung von Träumen, die Rolle des Liebeslebens und die Art der
Heilung bei solchen Störungen sind ja keineswegs Gemeingut der
Wissenschaft, geschweige denn bequemer Besitz der Gebildeten zu nennen.
Ist die Einsicht, welche den Dichter befähigt, sein »Phantasiestück« so
zu schaffen, daß wir es wie eine reale Krankengeschichte zergliedern
können, von der Art einer Kenntnis, so wären wir begierig, die Quellen
dieser Kenntnis kennen zu lernen. Einer aus dem Kreise, der, wie
eingangs ausgeführt, an den Träumen in der »Gradiva« und deren möglichen
Deutung Interesse nahm, wandte sich an den Dichter mit der direkten
Anfrage, ob ihm von den so ähnlichen Theorien in der Wissenschaft etwas
bekannt worden sei. Der Dichter antwortete, wie vorauszusehen war,
verneinend und sogar etwas unwirsch. Seine Phantasie habe ihm die
»Gradiva« eingegeben, an der er seine Freude gehabt habe; wem sie nicht
gefalle, der möge sie eben stehen lassen. Er ahnte nicht, wie sehr sie
den Lesern gefallen hatte.
Es ist sehr leicht möglich, daß die Ablehnung des Dichters nicht dabei
Halt macht. Vielleicht stellt er überhaupt die Kenntnis der Regeln in
Abrede, deren Befolgung wir bei ihm nachgewiesen haben, und verleugnet
alle die Absichten, die wir in seiner Schöpfung erkannt haben. Ich halte
dies nicht für unwahrscheinlich; dann aber sind nur zwei Fälle möglich.
Entweder wir haben ein rechtes Zerrbild der Interpretation geliefert,
indem wir in ein harmloses Kunstwerk Tendenzen verlegt haben, von denen
dessen Schöpfer keine Ahnung hatte, und haben damit wieder einmal
bewiesen, wie leicht es ist, das zu finden, was man sucht, und wovon man
selbst erfüllt ist, eine Möglichkeit, für die in der Literaturgeschichte
die seltsamsten Beispiele verzeichnet sind. Mag nun jeder Leser selbst
mit sich einig werden, ob er sich dieser Aufklärung anzuschließen
vermag; wir halten natürlich an der anderen, noch erübrigenden
Auffassung fest. Wir meinen, daß der Dichter von solchen Regeln und
Absichten nichts zu wissen brauche, so daß er sie in gutem Glauben
verleugnen könne, und daß wir doch in seiner Dichtung nichts gefunden
haben, was nicht in ihr enthalten ist. Wir schöpfen wahrscheinlich aus
der gleichen Quelle, bearbeiten das nämliche Objekt, ein jeder von uns
mit einer anderen Methode, und die Übereinstimmung im Ergebnis scheint
dafür zu bürgen, daß beide richtig gearbeitet haben. Unser Verfahren
besteht in der bewußten Beobachtung der abnormen seelischen Vorgänge bei
Anderen, um deren Gesetze erraten und aussprechen zu können. Der Dichter
geht wohl anders vor; er richtet seine Aufmerksamkeit auf das Unbewußte
in seiner eigenen Seele, lauscht den Entwicklungsmöglichkeiten desselben
und gestattet ihnen den künstlerischen Ausdruck, anstatt sie mit
bewußter Kritik zu unterdrücken. So erfährt er aus sich, was wir bei
Anderen erlernen, welchen Gesetzen die Betätigung dieses Unbewußten
folgen muß, aber er braucht diese Gesetze nicht auszusprechen, nicht
einmal sie klar zu erkennen, sie sind infolge der Duldung seiner
Intelligenz in seinen Schöpfungen verkörpert enthalten. Wir entwickeln
diese Gesetze durch Analyse aus seinen Dichtungen, wie wir sie aus den
Fällen realer Erkrankung herausfinden, aber der Schluß scheint
unabweisbar, entweder haben beide, der Dichter wie der Arzt, das
Unbewußte in gleicher Weise mißverstanden, oder wir haben es beide
richtig verstanden. Dieser Schluß ist uns sehr wertvoll; um seinetwegen
war es uns der Mühe wert, die Darstellung der Wahnbildung und
Wahnheilung sowie die Träume in _Jensens_ »Gradiva« mit den Methoden der
ärztlichen Psychoanalyse zu untersuchen. --
Wir wären am Ende angelangt. Ein aufmerksamer Leser könnte uns noch
mahnen, wir hätten eingangs hingeworfen, Träume seien als erfüllt
dargestellte Wünsche, und wären dann den Beweis dafür schuldig
geblieben. Nun, wir erwidern, unsere Ausführungen könnten wohl zeigen,
wie ungerechtfertigt es wäre, die Aufklärungen, die wir über den Traum
zu geben haben, mit der einen Formel, der Traum sei eine
Wunscherfüllung, decken zu wollen. Aber die Behauptung besteht und ist
auch für die Träume in der Gradiva leicht zu erweisen. Die latenten
Traumgedanken -- wir wissen jetzt, was darunter gemeint ist -- können
von der mannigfaltigsten Art sein; in der Gradiva sind es »Tagesreste«,
Gedanken, die ungehört und unerledigt vom seelischen Treiben des Wachens
übrig gelassen sind. Damit aber aus ihnen ein Traum entstehe, wird die
Mitwirkung eines -- meist unbewußten -- Wunsches erfordert; dieser
stellt die Triebkraft für die Traumbildung her, die Tagesreste geben das
Material dazu. Im ersten Traume Norbert Hanolds konkurrieren zwei
Wünsche miteinander, um den Traum zu schaffen, der eine selbst ein
bewußtseinsfähiger, der andere freilich dem Unbewußten angehörig und aus
der Verdrängung wirksam. Der erste wäre der bei jedem Archäologen
begreifliche Wunsch, Augenzeuge jener Katastrophe des Jahres 79 gewesen
zu sein. Welches Opfer wäre einem Altertumsforscher wohl zu groß, wenn
dieser Wunsch noch anders als auf dem Wege des Traumes zu verwirklichen
wäre! Der andere Wunsch und Traumbildner ist erotischer Natur; dabei zu
sein, wenn die Geliebte sich zum Schlafen hinlegt, könnte man ihn in
grober oder auch unvollkommener Fassung aussprechen. Er ist es, dessen
Ablehnung den Traum zum Angsttraum werden läßt. Minder augenfällig sind
vielleicht die treibenden Wünsche des zweiten Traumes, aber wenn wir uns
an dessen Übersetzung erinnern, werden wir nicht zögern, sie gleichfalls
als erotische anzusprechen. Der Wunsch, von der Geliebten gefangen
genommen zu werden, sich ihr zu fügen und zu unterwerfen, wie er hinter
der Situation des Eidechsenfanges konstruiert werden darf, hat
eigentlich passiven, masochistischen Charakter. Am nächsten Tage schlägt
der Träumer die Geliebte, wie unter der Herrschaft der gegensätzlichen
erotischen Strömung. Aber wir müssen hier innehalten, sonst vergessen
wir vielleicht wirklich, daß Hanold und die Gradiva nur Geschöpfe des
Dichters sind.
Anzeige.
Die »=Schriften zur angewandten Seelenkunde=«, deren erstes Heft hiemit
vor die Öffentlichkeit tritt, wenden sich an jenen weiteren Kreis von
Gebildeten, die, ohne gerade Philosophen oder Mediziner zu sein, doch
die Wissenschaft vom Seelischen des Menschen nach ihrer Bedeutung für
das Verständnis und die Vertiefung unseres Lebens zu würdigen wissen.
Die Abhandlungen werden in zwangloser Folge erscheinen und jedesmal eine
einzige Arbeit bringen, welche die Anwendung psychologischer
Erkenntnisse auf Themata der Kunst und Literatur, Kultur- und
Religionsgeschichte und analoger Gebiete unternimmt. Diese Arbeiten
werden bald den Charakter einer exakten Untersuchung, bald den einer
spekulativen Bemühung an sich tragen, das eine Mal ein größeres Problem
zu umfassen, das andere Mal ein beschränkteres zu durchdringen
versuchen; in allen Fällen aber werden sie von der Natur originaler
Leistungen sein und es vermeiden, bloßen Referaten oder Kompilationen zu
gleichen.
Der Herausgeber fühlt sich verpflichtet, für die Originalität und die
allgemeine Würdigkeit der in dieser Sammlung erscheinenden Aufsätze
einzustehen. Im übrigen will er weder die Unabhängigkeit seiner
Beiträger antasten, noch für die Äußerungen derselben verantwortlich
gemacht werden. Daß die ersten Nummern der Sammlung besondere Rücksicht
auf die von ihm selbst in der Wissenschaft vertretenen Lehren nehmen,
soll für die Auffassung des Unternehmens nicht bestimmend werden. Die
Sammlung steht vielmehr den Vertretern abweichender Meinungen offen und
hofft, der Mannigfaltigkeit von Gesichtspunkten und Prinzipien in der
heutigen Wissenschaft Ausdruck geben zu können.
=Der Verlag.=
=Der Herausgeber.=
[ Im folgenden werden alle geänderten Textzeilen angeführt, wobei
jeweils zuerst die Zeile wie im Original, danach die geänderte Zeile
steht.
untergangen, dann vom Reliefbild und der Stellung des Fußes, die den
untergegangen, dann vom Reliefbild und der Stellung des Fußes, die den
die hier in der Villa des Diomèdes ihren Tod gefunden hatten. Aber das
die hier in der Villa des Diomedes ihren Tod gefunden hatten. Aber das
Indentifizierung der beiden Personen einen einzigen konkreten Ausdruck
Identifizierung der beiden Personen einen einzigen konkreten Ausdruck
des Asphodels am Fenster des Albergo del Sole wird zu einem wichtigen
des Asphodelos am Fenster des Albergo del Sole wird zu einem wichtigen
Traumgedanken -- wir wissen jetzt, was darunter gemeint ist-- können
Traumgedanken -- wir wissen jetzt, was darunter gemeint ist -- können
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