=Einführung in die Ästhetik der Gegenwart.= Von Prof. ~Dr.~ _E.
Meumann_. =2.=, verbesserte u. vermehrte =Aufl.= 180 Seiten. In
Originalleinenband Mark 1.25
»Deshalb wird man eine so klar geschriebene kurze Zusammenfassung
aller ästhetischen Bestrebungen unserer Zeit mit lebhafter Freude
begrüßen müssen. Die gesamte einschlägige Literatur wird vom Verfasser
beherrscht. Man merkt es seiner _elegant geschriebenen_ Darstellung
an, wie sie aus dem Vollen schöpft. Gerade für den, der in die
behandelten Probleme tiefer eindringen will, wird Meumanns Werkchen
_ein unentbehrlicher Führer_ sein.«
Straßburger Post.
=Das System der Ästhetik.= Von Prof. ~Dr.~ _E. Meumann_. 144 Seiten. In
Originalleinenband Mark 1.25
Während der Leser in der »_Einführung_« die Hauptprobleme der Ästhetik
und ihrer Methoden, nach denen sie behandelt werden, kennen lernt,
gibt der Verfasser hier eine Lösung dieser Probleme, indem er seine
Anschauungen in systematischer, zusammenhängender Form darlegt. Eine
Fülle der interessantesten Probleme werden erörtert, denn Verfasser
setzt sich eingehend mit der modernen Musik, Dichtung und bildenden
Kunst auseinander. Jeder, der sich mit diesem Gegenstande befaßt, muß
zu dem vorliegenden Buche greifen, denn eine Autorität wie Meumann kann
nicht übergangen werden.
=Musikalische Bildung und Erziehung zum musikalischen Hören.= Von
Privatdozent ~Dr.~ _Arnold Schering_. 110 Seiten. In Originalleinenband
Mark 1.25
»Mit einem _ungemein sicheren_ pädagogischen Takte werden wir von
Abschnitt zu Abschnitt immer tiefer in das Verständnis der Musik
eingeführt ... So wüßten wir für den bildungsfähigen Laien _keine
bessere Anregung_ zu eigenem Nachdenken und gesteigerter Vertiefung in
die Meisterwerke der Tonkunst, wie dieses Buch. Es ist _ein Vademekum
im besten Sinne_ für jeden Musikfreund und alle, die es werden
wollen, zugleich aber auch ein wertvoller Beitrag zur praktischen
Musikästhetik.«
Deutsche Musikdirektoren-Zeitung.
=Grundriß der Musikwissenschaft.= Von Prof. ~Dr. phil. et mus.~ _H.
Riemann_. =2.= verbesserte =Auflage=. 160 S. In Orgbd. M. 1.25
»Ein _phänomenales Büchlein_, auf 160 Seiten eine zusammenfassende,
in bewunderungswürdiger Übersichtlichkeit aufgerollte Darstellung der
gesamten Musikwissenschaft, _eine Enzyklopädie von nie dagewesener
Konzentration_ eines ungeheuren Stoff- und Ideengebietes! Der berühmte
Leipziger Musikgelehrte ... behandelt in dieser seiner _erstaunlichen
Arbeit_ den ganzen Komplex von Wissenschaften, die dienend oder
selbständig in ihrem Zusammenschluß die moderne Musikwissenschaft
bilden; ... Beiden, Musiker wie Musikfreund, kann Riemanns Grundriß der
Musikwissenschaft _als ein Buch von starkem Bildungswert nicht warm
genug empfohlen werden_.«
Hamburger Nachrichten.
=Mozart.= Von Professor ~Dr.~ _Herm. Freih. von der Pfordten_. 159 S.
Mit einem Porträt v. Doris Stock. In Origbd. M. 1.25
»Das Mozartbüchlein unterscheidet sich durch die lebendige und
anschauliche Art, wie in ihm das Leben und Schaffen des göttlichen
Mozart dargestellt wird, von vielen der in letzter Zeit erschienenen
Musikermonographien aufs vorteilhafteste. Wenn der Verfasser in
der Einleitung vielleicht nicht ganz mit Unrecht sagt, daß Mozart,
infolge einer mangelnden Kenntnis des von ihm Geschaffenen, bei aller
vermeintlichen Hochachtung schief und einseitig beurteilt wird, so
ist gerade das vorliegende Werk geeignet, auf dem Wege _zur richtigen
Erkenntnis des Menschen und Künstlers Mozart ein sicherer Führer_ zu
sein.«
Allgem. Musikzeitung.
=Beethoven.= Von Prof. ~Dr.~ _Herm. Freih. von der Pfordten_. =2.
Aufl.= 151 Seiten. Mit einem Porträt. In Origbd. M. 1.25
»Ein treffliches Buch, das die Fach- und Sachkenntnis des geistreichen
Autors glänzend dokumentiert. Dieser hat damit ein Werk geschaffen
_von einzigartiger Natur_, indem er bei aller Fülle des Gebotenen doch
nur anregt, sich mit dem großartigen »Beethoven-Material«, sowohl
dem biographischen, wissenschaftlichen und musikalischen, näher zu
beschäftigen und damit der Oberflächlichkeit mancher Musikfreunde und
Allwisser entgegenarbeitet. Wahrlich _ein hervorragendes Verdienst_,
das nicht genug anzuerkennen ist.«
J. L. Musikal. Rundschau.
=Richard Wagner.= Von Privatdoz. ~Dr.~ _E. Schmitz_. 150 S. mit einem
Porträt. In Originalleinenband Mark 1.25
»Die Absicht des Verfassers, in kurzen Zügen _ein lebensvolles Bild_
von dem Wirken und Schaffen des großen Dichterkomponisten zu entwerfen,
ist ihm _voll und ganz gelungen_. Noch mehr, eine Reihe psychologischer
und historischer Momente, welche von entscheidender Bedeutung bei der
Beurteilung Wagners und seiner Werke sind, treten neu hinzu und dienen
als orientierende Fingerzeige für den beobachtenden Leser. In fünf
Kapiteln zeigt der Verfasser Wagner als Musiker und großen Dramatiker,
als Dichter und Komponist zugleich. Die Grundlage hierzu bieten ihm die
Wagnerschen Werke. _Möge dieses Büchlein der Popularisierung R. Wagners
und seiner Kunst dienen._«
Cäcilia.
=Christliche Kunst.= Von Superintendent _R. Bürkner_. 160 S. In
Originalleinenband Mark 1.25
»Hier haben wir aus der Feder eines durchaus kompetenten Kunstkenners
einen gedrängten Überblick über die Kunstgeschichte und deren
Entwicklung im Dienst der Kirche vom Altertum bis zur Gegenwart,
der die ästhetische Bedeutung der einzelnen Zeitalter und Meister
darzustellen und zu werten gesucht und auf die mannigfache
Beeinflussung aufmerksam macht, die von christlicher Seite her auf die
Entfaltung der bildenden Künste eingewirkt hat. So kann sich jeder die
Grundlagen kunsthistorischen Verständnisses _mühelos verschaffen_, der
sich das vorliegende Büchlein zum Führer erwählt. Und wir werden seinen
knappen Ausführungen zumeist zustimmen können ... Wir können diesen
kundigen Führer durch die Kunstgeschichte deshalb _warm empfehlen_.«
Evang. Kirchenzeitung.
=Christliche Kunst im Bilde.= Von Prof. ~Dr.~ _Georg Graf Vitzthum_.
96 Tafeln mit ca. 180 Abbildungen und 64 Seiten Text. In Originalband
Mark 1.25
[Illustration: Räucherfaß aus Trier. Aus _Vitzthum_.]
»Wer auch nur eine Vorstellung hat von der unendlichen Fülle der uns
erhaltenen Kunstwerke christlichen Inhalts und kirchlicher Bestimmung,
der wird bewundern, _mit welchem hervorragenden Geschick_ der Verfasser
es verstanden hat, uns in ungefähr 180 Bildern die christliche Kunst an
ihren charakteristischsten Beispielen vorzuführen, und uns zu zeigen,
wie vielseitig und verschiedenartig das Christentum im Laufe der Zeiten
die Kunst für seine Zwecke verwendet hat. Auch wer eine umfangreiche
Kunstgeschichte durcharbeitet, dürfte kaum ein klareres Bild der
christlichen Kunst erhalten, wie aus diesem _prächtigen Bändchen_,
das sich ebenso durch seine _mit großem Sachverständnis ausgewählten_
und mit feinem ästhetischen Gefühl zusammengestellten Abbildungen,
wie durch die lebendige, packende Fassung des erklärenden Textes
auszeichnet.«
Der Kunstfreund.
[Illustration: Dürer: Flucht aus Ägypten (Ausschnitt). Aus _Vitzthum_.]