Christoph. Ich, bin auch mit ihm auf der Flucht. Der Entleibte hat
uns--will ich sagen, die Freunde des Entleibten haben uns sehr
verfolgen lassen; und dieser Verfolgung wegen--Nun können Sie leicht
das übrige erraten.--Was Geier, soll man auch tun? Überlegen Sie
es selbst; ein junger naseweiser Laffe schimpft uns. Mein Herr stößt
ihn übern Haufen. Das kann nicht anders sein!--Schimpft mich jemand,
so tu ich's auch,--oder--oder schlage ihn hinter die Ohren. Ein
ehrlicher Kerl muß nichts auf sich sitzen lassen.
Lisette. Das ist brav! solchen Leuten bin ich gut; denn ich bin auch
ein wenig unleidlich. Aber sehen Sie einmal, da kömmt Ihr Herr!
sollte man es ihm wohl ansehn, daß er so zornig, so grausam wäre?
Christoph. O kommen Sie! wir wollen ihm aus dem Wege gehn. Er möchte
mir es ansehn, daß ich ihn verraten habe.