Nun, da der Gott, den er herabgefleht,
Den er vom Himmel riß in reiner Frühe,
Entfremdet auf der trägen Erde steht
Und müde lächelnd durch die Gassen geht,
Verdrängt von jedem Bürger ohne Mühe:
Weiß nur der Dom um seine Majestät.
Der Stein ist mittagsgrell, als ob er glühe,
Und welk und schal, als eine zähe Wolke
Des Morgens Weihrauch durch den Chor hinweht:
Kühl blieb der Hauch, der durch die Hallen geht.
Und Gott tritt ein, froh, daß er einsam steht
Und daß er sich gerettet vor dem Volke.