Nacht-Lied

Abende im Bette zu liegen

Unter den Bildern und Sternen

Und im Dufte der Fernen

Selig sich wiegen.

Gleitend in Decken zu fahren

Durch goldene Weiten

Und in Seligkeiten

Durchleuchtet sich baden.

Federn und Laken voll Güte,

Nacht -- und Süße -- beschattet.

Was im Lichte sich mühte,

Ist nun ermattet.

(Alles löst sich von dir,

Chemie und Mathematik,

Des Lehrers dämonischer Blick

In dein beglänztes Revier.)

Denken an eine Frau,

Die nackt und ganz nah an dir lag,

An Duft von Weiche und Blau

Und Teppichgemach.

Gedichte(#41353) · 第 18 / 25 题