Burggraf von Freiburg und Georg von Waldstätten treten auf.
Freiburg (in die Szene rufend). Hebt sie vom Pferd herunter!--(Blitz
und Donnerschlag.)--Ei, so schlag ein wo du willst; nur nicht auf die
Scheitel, belegt mit Kreide, meiner lieben Braut, der Kunigunde von
Thurneck!
Eine Stimme (außerhalb). He! Wo seid Ihr?
Freiburg. Hier!
Georg. Habt Ihr jemals eine solche Nacht erlebt?
Freiburg. Das gießt vom Himmel herab, Wipfel und Bergspitzen
ersäufend, als ob eine zweite Sündflut heranbräche.--Hebt sie vom
Pferd herunter!
Eine Stimme (außerhalb). Sie rührt sich nicht.
Eine andere. Sie liegt, wie tot, zu des Pferdes Füßen da.
Freiburg. Ei, Possen! Das tut sie bloß, um ihre falschen Zähne
nicht zu verlieren. Sagt ihr, ich wäre der Burggraf von Freiburg und
die echten, die sie im Mund hätte, hätte ich gezählt.--So! bringt sie
her.
(Ritter Schauermann erscheint, das Fräulein von Thurneck auf der
Schulter tragend.)
Georg. Dort ist eine Köhlerhütte.