=Mit zahlreichen Abbildungen.=
$Für Nichtmitglieder: In farbigem Umschlag M 1.--, K. 1.20 h. ö. W. Frs.
1.35:: In Leinen geb. M 1.80 K. 2.20 h. ö. W. Frs. 2.35.$
[Illustration]
Ausgehend vom Weltbild der Alten zeigt der Verfasser, wie durch die
Erfindung des Fernrohrs, der Spektralanalyse und schließlich durch die
Anwendung der Photographie das Weltbild immer mehr erweitert wurde, und
wie man in den letzten Jahrzehnten immer mehr dahin kam, die
systematischen Begriffe des Planetensystems auch auf die Fixsternwelt zu
übertragen. Die Spektralanalyse läßt uns die chemische Natur der Sterne
erkennen, die photographische Platte die Gesetzmäßigkeit der
Sternbewegungen. Diese Forschungen ergeben eine großartige
Entwicklungsgeschichte des Weltalls, in dem man Weltsysteme auf allen
Stufen der Entwicklung vom Urnebel an bis herauf zum höchsten Gebilde,
der Milchstraße, vorfand. Als höchstentwickelte Einheit erscheint uns die
Milchstraße, deren Bau, Größe, Anordnung der Sterne, Sterngruppen
anschaulich geschildert werden. Die Sterne befinden sich im
Milchstraßenstaat in einem Kreislauf, wie unser Blut im Körper. Von der
Peripherie des Systems kreisen kosmische Staubmassen in Spiralbahnen der
Mitte zu, nähern sich gegenseitig und zerschellen in der Nähe des
Zentrums. Dieses Schicksal bot die Nova Persei vor einigen Jahren. Auch
uns widerfährt es einst und wir beginnen dann von neuem den ewigen
Kreislauf des Stoffes und der Kraft, wie wir ihn wahrscheinlich schon
millionenmal durchlaufen haben und finden darin eine großartige ungeahnte
naturwissenschaftliche Auslegung des Unsterblichkeitsgedankens.
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Die Romantik der Chemie.