Ich fühlte mich im Traum mit dir vereint.
Wir schlossen uns zum ewigen Bruderbund,
Und schallt Trompetenschrei in grauser Nacht,
Du wirst mich kämpfend dir zur Seite finden.
_Das Kreuz muß leuchtend sich am Himmel zeigen._
_Das Kreuz soll aus den Gründen flammend steigen._
_Das Kreuz wird als Gespenst im Nebel wanken._
_Das Kreuz wird dämmern aus der Meere Glast._
Um das geheiligte Denkmal braust die Schlacht.
Du streckest vor der Arme dünnes Schild.
Die Lanzen knicken wie Schilfrohre ab.
Dein Atem fegt die Höllischen hinweg.
V
Der späte Jünger sei nicht minder treu.
Du hast dich herrlich um sein Schild geschrieben.
Im Morgen schreiten blonde Engel aus,
Die schwarzen Geister sind am Licht zerschellt.
Du streifst vorbei im weißen Sonnenfluß,
Du tost hinab in falbe Finsternis,
Wo Weg zerschleißt, ein tückisches Gespenst.
In starrer Zeit wir lernten dir vertrauen,
Da Hoheit wich, Mord waltet und Verrat.
Geharnischt züngeln um das Haus die Flammen.
Wir tauen auf aus Haß, Verachtung. Schutt
Von unserer Stirne bricht. (. . . o Lilienkranz! . . .)