Mein Herz schlägt warm,
Von deinem Blute,
Mutter, hast du zu viel mir drein getan
Von deines Herzens Gute?
Ich fühl's voll der Unmäßigkeit!
In deine lieb verschlungenen Hände
Möcht ich's legen heut
Und sagen:
Es gellt
Ins Ohr die Welt
Mir, sieh, ich kann nicht leben!
Und möcht mein Leben, leise, daß du's nicht merkst
Zurück dir geben ...
Heute geh ich an dem Laden des Herrn Markus Vieldbich vorbei.
Ein Plakat hing an seinem Ladentisch herunter, das habe ich im
Vorbeigehen gesehen. Und ich konnte es dort entdecken, weil ich langsam
vorbei ging.
Und als ich zum viertenmal vorbeigehe, steht Herr Markus Vieldbich in
der Ladentüre. Da machte ich eine kleine Schwenkung, geradewegs in den
Laden hinein. Herr Markus trat höflich zurück. Und ich kaufe.
Ja, einmal schickte meine Mutter Mandeln und Rosinen weg in eine andere
Stadt. Es war eine ganze, kleine Kiste. Aber noch andere süße Sachen
waren darin, insgesamt war alles an ein arges Leckermaul.
Eine Schnur brauchte sie, Nägel und Siegellack, sie meine liebe Mutter.
Also ich kaufe Mandeln, Rosinen, eine Schnur, Nägel und Siegellack.
»Bitte, ach, nehmen Sie doch dieses Plakat zum einpacken:
>Marke Odalisk< ist die beste. Zu haben in allen Wein- und
Mineralwasserhandlungen.«
Und er packt mit Odalisk Mandeln und Rosinen. Ach, keinen Grund hatte
ich, bange zu sein!
Jetzt wird bezahlt.
Herr Markus macht eine Reihe Zahlen vom oberen Rand des Papiers bis zum
unteren; dann fährt sein Bleistift vom unteren Rand mit immenser
Schnelligkeit zweimal nach dem oberen, ein Strich, fertig, Punkt.
»Bitte sehr, bitte schön.«
Ich lege das Geld auf den Tisch. Ob es seine Richtigkeit habe?
Herr Markus streicht mit der Hand darüber hinweg.
»Stimmt, haargenau.«
»Das Papier, mit dem Sie mein Paket gemacht haben?« O, das koste nichts.
Das wäre ihm noch schöner. --
In der Finsternis habe ich das Plakat geglättet.
An der Wand taste ich nach einem Nagel.
Jetzt werden die Fenster geschlossen; Gardine herunter!