Bei des Himmels Morgenkerzen
Hüll' ich mich in meine Decken,
Von dem vielen Drücken, Herzen
Kann ich kaum die Glieder recken.
Wie der Wind am Sparren zieht
Pfeift zu der Arbeit sich ein Lied.
Ich bin so matt ...
Vorüber geht die Nacht,
Und schlafen will ich jetzt
Eh' noch erwacht
Das Geheul der Stadt!
»Die Küche wollen Sie auch sehen«, lächelte sie. Vier Uhr,
Winternachmittag.
»Also dann kommen Sie, Wettl ist nicht da, wir können also ruhig
eindringen in ihr Reich.«
Sie wendet den Kopf zurück und lacht.
Durch ein dämmeriges, kleines Zimmer: »das gehört Wettl.« Sie drückt
eine weiße Tür auf und bleibt an ihr stehen: »Das ist die Küche.«
Weiß in Weiß, ach, wer da ein Fisch sein könnte!
Unter diesem bis ins Gelbweiß gewaschenen Beil, welche Wonne zu sterben
...! Oder der Hase, dessen Herzblut hier abrinnen durfte ...
»Kochen Sie auch hie und da, Fanny?«
(Stefanie! Stefanie!) Ich durfte »Fanny« sagen ...
»Selten, für meinen Mann des Abends, dann und wann, eine Kleinigkeit.
Wenn Wettl sich fortbettelt.«
Sie spielt mit den Fingern hinter dem Rücken an der Tür und lächelt.
Ach, der es sein durfte, für den diese Hand mit dem Kochlöffel in der
Pfanne umrührt!
»Bitte, Fanny, nehmen sie da diesen Löffel. Diese Pfanne stelle ich auf
den Rechaud.«
Sie lachte und steht bei dem Rechaud, plötzlich sagt sie: »Ich hab eine
Idee.«