und beide schauen hinab in die Stadt.
Einen Augenblick wendet sich Mirjam um, erblickt mich, lächelt und
flüstert Athanasius Pernath etwas zu.
Ich bin gebannt von ihrer Schönheit.
Sie ist so jung, wie ich sie heut nacht im Traum gesehen.
Athanasius Pernath dreht sich langsam zu mir, und mein Herz bleibt
stehen:
Mir ist, als sähe ich mich im Spiegel, so ähnlich ist sein Gesicht dem
meinigen.
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Dann fallen die Flügel des Tores zu, und ich erkenne nur noch den
schimmernden Hermaphroditen.
Der alte Diener gibt mir meinen Hut und sagt -- ich höre seine Stimme
wie aus den Tiefen der Erde --:
»Herr Athanasius Pernath läßt verbindlichst danken und bittet,
ihn nicht für ungastfreundlich zu halten, daß er Sie nicht
einlädt in den Garten zu kommen, aber es ist strenges Hausgesetz
so von alters her.
Ihren Hut, soll ich ausrichten, habe er nicht aufgesetzt, da ihm
die Verwechslung sofort aufgefallen sei.
Er wolle nur hoffen, daß der seinige Ihnen keine Kopfschmerzen
verursacht habe.«
Gedruckt in der Buchdruckerei
G. Kreysing in Leipzig