Noch rührt' ich nicht an deine Blütenhände,
Dein Bildnis zieht in flimmernden Gestalten --
Ich aber geh' die Stube und die Wände
Und kann den Schritt an keiner Stelle halten.
Denn alles ist wie aufwärts ausgegraben;
Wie Schlangen greif' ich in die Gegenstände
Auf meinem Tisch, und will doch gar nichts haben --
Denn der Gedanke sucht nur deine Hände.
Ihr Liebenden der Welt, wo soll ich hin?
Oh, daß die Jugend noch ein Jubel werde,
Die Mitternacht gekrönt und heller Sinn! --
Wie Muscheln schallt die dumpfe Zaubererde.
Ich glaube, darf ich je die Hände küssen,
Die deine Unschuld so unendlich wahrt:
Da, glaub' ich, bin ich wie vom Glück zerrissen,
Ein seliges Opfer nach der weiten Fahrt.