Wund von Wundern und jung
Riß dich ein Rausch in die Höhe,
Daß im sausenden Schwung
Jubel und Ruhm bestehe.
Nicht bedürftig der Erde
Schien dein stürmendes Steigen,
Auf die kriechende Herde
Sahst du aus höchsten Gezweigen.
Sangst in die Sternäonen
All, was dein Eigen war,
Lachtest drohender Zonen,
Lähmender Höhengefahr ...
Doch mit einemmal zuckte
Zitternd dein Leib und Blut,
Und die Kehle schluckte
Mühsam nach Luft und Mut.
Und in rasendem Drehen
Fühltest du klemmende Not -- --.
Konntest nicht länger bestehen.
Luft ohne Staub ward dein Tod.
In der Leere der Lüfte
Brach die Seele der Glieder.
In die Tiefen der Klüfte,
Tonlos, stürztest du nieder.